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Interview mit Michael Janik “seine Meisterwerke sprechen für sich” :-)

Name: Michael Janik
Alter: 34
Wohnort: Nymburk, Tschechien
Beruf: Hauptberuflicher Webdesigner
Webseite: http://www.janik.cc
Blog: http://www.janik.cc/webdesigner-blog/
Interessen: Webdesign, Musik, Filme, Philosophie, Kochen, Familie

Portfolie: http://www.janik.cc/webdesign-referenzen.html

Meisterwerke:
http://www.studio-borgelt.de/
http://www.humas.de/
http://www.ihre-suesse-zukunft.de/
http://www.baumanagement-netzwerk.de/
http://www.itiso.de/
http://www.parkett-factory-outlet.com/
http://www.messe-event-caterer.de/
http://www.lucas-wecker.de/
http://www.lutzbehrmann.com/
http://www.hochzeitsfotograf-hamburg.cc/
http://www.schoenstegalerie.de/
http://www.lada-sport.de/
http://www.hoteltextilien-phoenix.de/
http://www.eiron.com/
http://www.rostocker-fotograf.de/
http://www.kohlberger-events.de/
http://www.kfz-gutachtenzentrale.de/
http://www.suissefox.ch/
http://www.wilhelmi-bau.de/
http://www.aleatec.de/
http://www.ease-concept.de/
http://www.pyramiden-jelitto.de/
http://www.dr-huchtemann.de/
http://www.kunst-josefbutke.de/
http://www.ostendorf-hausverwaltung.de/
http://www.gats-conslog.com/
http://www.raumausstatter-fiebich.de/
http://www.opis-consulting.com/
http://www.sl-immobilien.cc/
http://www.geborgenimwandel.de/
http://www.liftfabrik.de/
http://www.nailegoelbasi.com/
http://www.marns.de/
http://www.befus.eu/
http://wohnart-massiv.de/
http://www.jensdittmar.de/
http://www.primero.de/
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1.) Erzähle uns doch bitte ein wenig über deine Tätigkeiten als Webdesigner. Wie kann man sich diesen Job vorstellen?
Als selbstständiger Webdesigner arbeite ich bis spät in die Nacht. In der Nacht kann man sehr gut kreativ sein, da die Nacht ruhiger ist. Dafür stehe ich auf, wenn ich eben wach werde. Das ist sehr angenehm.

Na ja, man sitz vor dem Computer und hat so seine Programme mit denen man arbeitet und versucht sich so gut in die Kundenwünsche hineinzufühlen, wie es nur geht. Man experimentiert und hat dabei im Geiste das Bild von der fertigen Webseite, dass man dann in die Realität umsetzt.
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2.) Welche Fähigkeiten sollte ein Webdesigner mit sich bringen, um am beinharten Markt zu bestehen? Die Konkurrenz ist ja, soweit mir bewußt ist, enorm und Programme wie Frontpage oder Dreamwaver, vereinfachen die Sache ja auch nicht?
Der Webdesigner sollte sowohl Programmierkenntnisse mitbringen und einen großen Schwung Kreativität. Das Gespür für Farben und Formen und der aktuellen Mode bezüglich Werbung sollte deutlich vorhanden sein. Es ist ja so, dass die meisten sich auf die technische Seite konzentrieren und die Ästhetik ein wenig zu kurz kommt.
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3.) Was hältst du denn eigentlich von WordPress und Bloggern an sich? Sind sie eventuell manchen Webdesignern ein Dorn im Auge? Schließlich kann man via WordPress spielend einfach eine professionelle Webseite erstellen?
Spielend würde ich nicht sagen. Sagen Sie mal einen Durchschnittsmenschen der so Mitte 40 ist, er solle mal einen passenden Webhoster organisieren, dort eine Datenbank erstellen und dann den Blog inklusive Theme installieren, am besten noch suchmaschinenoptimiert und mit anderen Erweiterungen. Dann soll er das CSS und die Inhalte so anpassen, dass es zum Produkt bzw. Dienstleistung der Firma passt.

Ich schätze, dass ist das gleiche, wenn man einen Fliesenleger bestellt. Im Grunde ist es nichts komplitziertes Fliesen zu legen. Aber wenn man es vorher nicht gemacht hat, muß man sich
1. Informieren
2. mit möglichen Fehlern rechnen
3. Unebenheiten bzw. Unschönheiten in Kauf nehmen
4. Zeit und Energie investieren

Ich habe schon viele Kunden gehabt, die mir gesagt haben, dass Sie über einen längeren Zeitraum versucht haben, eine Webseite mit CMS zu erstellen, und es dann letztendlich aufgegeben haben.

Ich habe schon supereinfache CMS-Systeme installiert, wo der Kunde es noch nicht einmal geschafft hat die Inhalte zu bearbeiten. Also von spielend kann keine Rede sein.

Und letztendlich will man ja etwas schönes haben, dass ansprechend und funktional ist.

Ich meine man kann auch selber ein Bild malen und es sich sich dann aufhängen.
Einfach nur Leinwand, Farbe, Pinsel und los gehts.

Trotzdem kaufen sich die meisten ein Bild von einem professionellen Kunstmaler bzw. eben ein Kunstdruck von einem professionellem Kunstmaler.

Man darf nicht vergessen, dass Webdesign mit Kreativität zu tun hat und nicht nur eine technische Angelegenheit ist. Ausserdem möchten viele nicht einfach eine Webseite, die man so an jeder Ecke sieht. Vielen möchten etwas Einzigartiges. Und das liefere ich als guter Webdesigner.
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4.) Wie gelangt man als Webdesigner denn eigentlich an seine Kunden? Welche Vorgehensweisen gibt es hier?
Gute Arbeit leisten, kompetent beraten und freundlich sein. Dann wird man weiterempfohlen. Man sollte auch an der eigenen Suchmaschinenoptimierung arbeiten.
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5.) Wie viele Euro ist denn nun eine Webseite denn wirklich Wert?
Das eine selbst programmierte Flash-Webseite mehr kosten würde, als eine reine Informationsseite, bestehend aus Html und Css, ist wohl schnell einem bewußt. :-)
Es kommt auf den Umfang und die Schwierigkeit des Designs an. Manche Webseiten sind schnell gemacht und sind vielleicht 400-600 Euro wert.

Es gibt aber Webseiten, da sitzt man viele Wochen dran und von daher können schon mehrere Tausend Euro zusammenkommen.

Ich denke eine normale Firmenpräsentation, die ein sehr schönes Design hat, ist so ca. 800 bis 2000 Euro wert. Natürlich gibt es auch lieblose Design, die aus meiner Sicht keine 50 Euro wert sind, da Sie potentielle Kunden eher abstoßen und dadurch ein Verlustgeschäft darstellen.

Gut gemachte Seiten hingegen, sind ein Vielfaches dessen wert, was der Kunde bezahlt hat, den nur mit wenigen Kunden, ist die Investition wieder raus.

Manche meiner Kunden haben vor der Erstellung einer neuen Webseite kaum Kunden aus dem Internet gehabt und dannach fast ausschließlich und zwar mit großem finanziellem Erfolg. Was das letztendlich Wert ist, weiß ich nicht. Aber bestimmt sehr viel. Den mit einer guten Webseite sollte dieser Erfolg über viele Jahre anhalten und das ist es doch worauf es den meisten Geschäftsinhabern ankommt: Mehr Kunden, bessere Geschäfte und vielleicht dann sogar Expansion.
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6.) Wie erlangt man diese Fähigkeiten eigentlich, um als professioneller Webdesigner am Markt durchzugehen? Viele Firmen legen ja Wert auf einen themenrelevanten Abschluß.
Soweit ich weiß, erlernen sich die meisten Webdesigner ihre Fähigkeiten jedoch audididakt?
Bücher sind super. In guten Büchern zu Photoshop, Dreamweaver, Html, CSS etc. kann man viel lernen.
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7.) Wie denkst du, steht es um`s Netz? Immer mehr Firmen sind wohl daran interessiert, Werbung im Internet zu schalten und ebenso einen Firmen-Webauftritt ihr eigen nennen zu können?
Ich kenne viele Blogger, welche täglich zigtausende unique visits haben. Dennoch können sie bei weitem nicht davon leben. Es gibt einfach zu wenige Firmen, welche Interesse an einer Partnerschaft mit Bloggern haben.
Ob man von Werbung auf einem Blog leben kann, weiß ich nicht. Das ist nicht ganz mein Bereich.

Aber Werbung im Internet ist grundsätzlich eine super Idee. Wer das nicht macht, könnte in den kommenden Jahren große Schwierigkeiten bekommen. Den um Marktfähig zu bleiben, sollte man unbedingt ins Internet gehen. Das gilt für Nahzu alle Branchen.
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8.) Wie wichtig ist denn nun eigentlich ein valider Quellcode? Wenn man sich auf manchen Hammer-Keywords den Quellcode bestimmter Webseiten ansieht, stellt man schnell fest, dass ein valider Quellcode nicht so extrem wichtig sein kann, denn wieso sind dann Webseiten mit 500 Errors auf Rank 1 bei Google indexiert?
Die größten Webseiten (selbst Adobe – die Hersteller von Dreamweaver oder Microsoft) haben Errors auf deren Seite. Der ganze Hype um validen Quellcode halte ich für extrem übertrieben. Wenn ich danach gehen würde, könnte ich viele Designs nicht umsetzten. Wichtiger ist wohl, dass man auf die neusten Techniken verzichtet und altmodisch programmiert. Der ältererer Programmiercode wird ohne weiteres von den älteren Browsern verstanden. Wenn man sich die Statistiken bezüglich Browserusage ansieht, wird man schnell verstehen, wie wichtig dieser Punkt ist, denn ein sehr hoher Prozentsatz an Usern benutzen noch den Internet Explorer 6. Und wenn man da mit neuerem Programmiercode daherkommt, sehen viele User die Webseite so, wie sie nicht dargestellt werden sollte bzw. nicht so wie es der Programmierer beabsichtigt hat.
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9.) SEO stellt ja ebenso einen wesentlichen Nutzen für die Kunden dar. Wie optimierst du auf SEO? Hast du hierbei Tipps oder Tricks parat?
1. Gute themenrelevante Links sammeln
2. Viel Content, der keywordoptimiert ist.
3. Sich auf den Laufenden halten, z.B. bei SEO-Blogs (hier sollte man aber auch nicht alles glauben, sondern sich immer ein eigenes Bild machen z.B. durch Auswertung)
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10.) Kanntest du http://blogger-antworten.com denn eigentlich schon? Was könnte ich verbessern?
Nein, kannte ich bisher nicht. Es ist auch eine gute Sache. Ich denke es ist sogar eine Marktlücke und die Seite wird noch sehr erfolgreich.
Ich würde allerdings weniger Screenshots und mehr aussagekräftige Bilder reinsetzen. Das würde es interessanter machen.
Versuche ich ja, aber nicht jeder Interviewte hat Interesse daran, sein Bild auf meinem Blog zu finden. Auch irgendwie verständlich. Wir sind eben alle unterschiedlich. ;-)
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11.) Vielen Dank dir für das Interview. ;-)
Alles klar.

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 7

  1. Hm… :-)
    Hartes Thema! ;-)

    Meine Ansicht:
    Stimmt, dass Webseiten in allen Browsern gleich aufgerufen werden, wenn der Quellcode valide ist.
    Ob man ein höheres Ranking bekommt? Laut meiner Recherche definitiv NEIN. Einfach googlen nach vielen starken Suchwörtern. Suche dir 100 Suchwörter aus, von denen du empfindest, dass die stark umkämpft sind. Nimm den Valdidator zuhilfe. Du wirsd staunen. ;-)
    Errors Ende nie das einem schlecht wird. ;-)

    Klar, Seriösität ist wichtig, doch wie viele % der Leser gucken sich den Quellcode an? Nichtmal 1%. :-)

    Is dennoch kein einfaches Thema das ganze.
    Der eine siehts halt so, der andere so. ;-)

    Aber bitte in Zukunft keinen mehr grundlos provozieren. Sowas schickt sich nicht. ;-)
    Danke!

  2. Proeng says:

    Also so ein Quatsch. Valider Quellcode ist sehr wohl wichtig und das sage ich aus eigener Erfahrung. Da sieht man wieder das die meisten es einfach nicht drauf haben und unzählige Errors in Kauf nehmen nur weil sie einfach nicht Grips genug haben oder schlicht weg zu faul sind. Mit validem Quellcode werden Webseiten in allen Browsern gleich dargestellt. Man bekommt höhres Ranking sofern die Konkurenz nicht schwerere Geschütze auffährt wie zB Bekantheitsgrad und Verlinkung . Und leider vergessen viele das Seriösität genau daraus besteht etwas fehlerfrei zu gestalten. Und Janik frag dich mal warum du aussem Aussland hier bei uns in Deutschland so viel Marketing machst ? Weil du es nicht bringst. Ich mache nicht mal halb so viel Werbung und kann von meiner Arbeit leben aber eben nur weil ich gute Referenzen habe. Schade das Webdesign so runtergemacht wird.pff

  3. Pingback

  4. Naja, ich kanns verstehn…
    Jeder versucht doch perfekt zu sein in seinem Fach und immer besser zu werden und da gehört valider Quellcode halt auch dazu. ;-)

  5. Lucy says:

    “Der ganze Hype um validen Quellcode halte ich für extrem übertrieben. ”

    diese Aussage sollte nich von einem hauptberuflichen Webdesigner kommen

  6. Wie schon erwähnt, spielt valider Quellcode für viele professionelle Webdesigner keine wirklich wichtige Rolle. Michael Janik ist wohl zu 100%, einer der besten Webdesigner in Deutschland. Es hat wohl auch einen Grund, dass er bei dem Hammer-Keyword “Webdesigner”, auf dem fünften Rank bei Google.de indexiert ist. ;-)

  7. Tom says:

    Naja, wobei ich jetzt von der Internetpräsenz dieses Webdesigners nicht 100% überzeugt bin. Nicht valide, teils fieser nicht semantischer Quellcode und teils schwammig formulierte Tipps. Da könnte noch mehr gehen wenn ein Blog schon explizit über Webdesign referiert.

    Bin da aber auch vielleicht etwas zu pingelig :p

  8. Wieder ein Hammer-Interview. Der Interviewte hat sich hierbei ebenso sehr viel Zeit für seine Antworten genommen. Hut ab. Solche Interviews genießen nämlich einen Mehrwert für die Leser und das ist der Sinn an der Sache.

    Hm, Marktlücke…
    Naja, wenn ich viele Blogger interviewe und die auf mich verlinken…
    So war es ja bisher. Hoffe es läuft weiterhin so gut. ;-)
    AUf SEO kann ich ja nicht so besonders bei den Interviews optimieren. :/

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