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Interview mit http://www.readers-edition.de

Name: Nicole
Wohnort: Hammelburg
Alter: 30
Beruf: freie Journalistin
Interessen: Musik, Jugendkultur
Blog: http://www.readers-edition.de/
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1.) Warum bloggst du?
Um den Lesern interessante und nicht immer alltägliche Dinge näher zu 
bringen und sie zu ermuntern, Aspekte abseits der Mainstream-Medien zu 
betrachten.
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2.) Wie viele Stunden investierst du, im Schnitt, pro Woche in deinen Blog?
50 Stunden sind es definitiv.
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3.) Nutzt du Twitter? (Bitte mit Begründung)
Natürlich. Das ist eine gute Möglichkeit in der Twittersphere auf die 
Artikel unserer Autoren aufmerksam zu machen. Daneben gibt es aber 
auch den umgekehrten Fall, dass sich die Bürgerjournalisten, aber auch 
die Moderatoren Anregungen über den Microblogging-Dienst holen. Das 
kann manchmal sehr spannend sein, gerade, wenn sich ein Thema zunächst 
dort ausbreitet und erst dann den Weg in die breite Öffentlichkeit 
findet.
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4.) Nutzt du Facebook? (Bitte mit Begründung)
Privat nutze ich Facebook natürlich. Über mein Profil verlinke ich 
aber auch die Beiträge unserer Autoren, um sie so einem weiteren 
Leserkreis zu erschließen. Die Intention ist die gleiche wie 
hinsichtlich Twitter. Ich finde diese neuen Kommunikationskanäle 
fördern nicht nur den Netzwerk-Gedanken, sondern bringen uns auch 
Dinge näher, die sonst untergehen würden.
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5.) Welche Pläne verfolgst du mit deinem Blog?
Wie unsere Bezeichnung Bürgerjournalismus-Plattform schon sagt, geht 
es uns darum möglichst allen Menschen, die etwas zu sagen haben, eine 
Medium zu bieten. Hier kann wirklich jeder schreiben, über all die 
Themen, die ihm wichtig sind. In unserer Projektbeschreibung liest 
sich das so: „“Readers Edition” will einen anderen Blick auf die 
Nachrichtenwelt ermöglichen. Erzählen Sie, welche konkreten 
Auswirkungen die Bundespolitik auf die Menschen hat (Ressort Politik). 
Schreiben Sie, welche Ereignisse die Menschen vor Ort (Ressort 
Lokales) oder am Arbeitsplatz (Ressort Wirtschaft) bewegt. Berichten 
Sie von aktuellen Sportereignissen (Ressort Sport) oder von 
Neuigkeiten aus dem Internet- und Computer-Sektor (Ressort Web & 
Technik). Erzählen Sie anderen von neuen Filmen oder neuer Musik und 
Ereignissen, die Ihnen im Alltag begegnen (Ressort Vermischtes). 
Schreiben Sie über das, was Sie bewegt.“ Ganz gleich ob eine 
Kurzmeldung oder eine lange Reportage…. Für mich selbst ist die 
Readers Edition der Inbegriff des Slogans ‘Vielfalt statt Mainstream’. 
Als Plattform, die die Philosophie des ‘free speech’ vertritt, finden 
sich hier Autoren und Beiträge, die in den herkömmlichen Kanälen 
entweder gar nicht vorkommen oder nur am Rande Erwähnung finden 
(sowohl mit Blick auf die Themen als auch die Textsorten). Genau das 
macht unser Projekt so spannend und jeden Tag aufs Neue aufregend. 
Dabei ergibt sich neben der eigentlichen Arbeit als Moderator noch ein 
positiver Zusatzeffekt, den wahrscheinlich nur wenige Berufe mit sich 
bringen: Wir lernen jeden Tag immens viel aus den unterschiedlichsten 
Sparten dazu und kommen mit interessanten, nicht immer 
0815-gestrickten Menschen in Kontakt. Gerade Letztere tragen dazu bei, 
dass sich hier auf der Readers Edition Nicht-Alltägliches findet, das 
unsere Leben dennoch immens bereichern kann. Du siehst, der Plan ist 
in diesem Fall auch schon das Ziel.
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6.) Welche Erfolge konntest du mit deinem Blog bisher schon einfahren?
Eigentlich ist jeder Tag und jeder neue Autor ein großer Erfolg, den 
wir feiern können. Denn das zeigt uns, dass unsere Autoren 
wahrgenommen werden, ihre Artikel gelesen und darüber diskutiert wird 
und sich immer neue Menschen von dieser Möglichkeit angezogen fühlen.
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7.) Was hältst du von der deutschsprachigen Blogosphäre?
Es gibt durchaus sehr gute Blogs und einzelne Blogger, die sogar zu 
meiner täglichen Lektüre gehören. Netzpolitik.org oder 
globalvoices.com zum Beispiel ist da unbedingt zu nennen. Das soll 
auch schon alles sein, was ich hier an Urteilen abgeben möchte. Auch 
Vergleiche zur US-amerikanischen Blog-Landschaft wären hier fehl am 
Platz. Denn wie heißt es doch so schön: Immer erst an die eigene Nase 
fassen…
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8.) Woran liegt es wohl, dass im deutschsprachigem Raum nur so wenig verlinkt wird?
Ist das denn so? Ich könnte das nämlich nicht unterschreiben. Wenn ich 
etwa von meiner eigenen Tätigkeit als Moderatorin ausgehe, ist mir bei 
jedem einzelnen Artikel, den ich bearbeite, immens daran gelegen, so 
viele interessante und informative Links wie möglich beizugeben. Viele 
unserer Autoren tun dies sogar ohne, dass wir sie darauf hinweisen 
müssen. Ein gutes Beispiel sind hier die Beiträge von Georg Erber, der 
durch seine Links zum Stöbern anregt, Verbindungen aufzeigt und so 
ganz nebenbei jede Menge Wissen vermittelt.
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9.) Wieso interessieren sich die Firmen noch nicht so wirklich für  diese Materie? Woran könnte das liegen? Wenn eine Zeitschrift pro  Woche 10.000 Leser hat, kann man wohl davon ausgehen, dass dahinter  ein kleines Team steht. Hauptberufliche Journalisten, Grafiker,  etc., welche wohl relativ gut verdienen. Wenn ein Blogger 10.000  Leser pro Woche hat, ergattert er aber bei weitem weniger Cash. Das  ist doch sehr unfair und ebenso unverständlich? Wie stehst du zu  dieser Thematik?
Ich würde das nicht so in einen Topf werfen wollen. Wenn ein 
professionelles Team ein Printmagazin herausgibt und über Werbung, 
Gebühren etc. entsprechende Einnahmen generiert, dann ist das absolut 
legitim. Denn in diesem Produkt steckt jede Menge Schweiß und Arbeit 
auf einem hohen Niveau drin. Ein Blogger betreibt eine solche Sache 
meist nicht so professionell – und hat in der Regel auch gar nicht 
diese Intention. Zudem fehlen Manpower und Equipement. Ich würde diese 
beiden Medien also nicht auf eine Stufe stellen. Falls ein Blogger 
doch professionell an die Sache herangeht und letztlich davon leben 
möchte, gibt es durchaus Mittel und Wege Cash zu generieren, wie du es 
so schön sagst. Und einige wenige haben ja auch hierzulande schon 
einen gewissen Prominentenstatus, Sascha Lobo zum Beispiel.
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10.) Kanntest du http://blogger-antworten.com schon? Was könnte ich  verbessern?
Kannte ich bis jetzt noch nicht.

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

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