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Interview mit http://www.gedankendeponie.net

Name: Konstantin Eggert
Wohnort: bei Itzehoe
Alter: 23
Beruf: Student (Latein und Geschichte auf Lehramt)
Interessen: Videospiele, Serien, Fußball

Blog: http://www.gedankendeponie.net
unique visits/Tag: ca. 650
Seitenaufrufe/Tag: ca. 1.500
Traffic/Monat: ca. 33.000 Seitenaufrufe
Page Rank: 4
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1.) Warum bloggst du?
Ganz am Anfang tat ich es aus Langeweile. Doch sobald ich meine ersten
Kontakte aufgebaut hatte, hat mich die Sucht gepackt und das Bloggen
ist nicht nur zu einem Hobby, sondern zu einer richtigen Leidenschaft
geworden, die mich auch heute, fast 4 Jahre später, nicht loslässt.
Zusätzlich ist ein Blog auch eine gute Möglichkeit, sich mitzuteilen
und zu präsntieren, wovon ich reichlich Gebrauch mache.
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2.) Wie viele Stunden investierst du, im Schnitt, pro Woche in deinen Blog?
10-15 Stunden – viel mehr kann ich mir neben dem Studium kaum erlauben.
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3.) Nutzt du Twitter? (Bitte mit Begründung)
Ja, sogar sehr intensiv. Über Twitter wird man nicht nur oft mit
Informationen versorgt, bevor die klassischen Medien berichten, dort
tummeln sich auch eine ganze Menge interessanter Menschen, mit denen
in Kontakt zu treten sich sehr lohnt. Und auch Links zu witzigen
Webseiten, Bildern und Videos kommen immer wieder vor. Twitter ist für
mich also im Prinzip dreierlei: Information, Kontakte, Spaß.
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4.) Nutzt du Facebook? (Bitte mit Begründung)
Ja, ich nutze auch Facebook, vor allem um Kontakte vom Blog oder
Twitter zu vertiefen, aber auch um “reale” Kontakte zu pflegen.
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5.) Welche Pläne verfolgst du mit deinem Blog?
Keine wirklich konkreten. Ich möchte über mein Blog vor allem Menschen
kennenlernen, mich austauschen und mitteilen und vielleicht die Welt
einfach nur ein klitzekleines bisschen besser machen. Und das gelingt
schon, wenn ein einziger Leser einen meiner Artikel mochte.
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6.) Welche Erfolge konntest du mit deinem Blog bisher schon einfahren?
Das einzige, was man vielleicht konkret als Erfolg verbuchen könnte,
wäre die Platzierung in den deutschen Blogcharts, kurzzeitig sogar in
den Top 50. Ist aber keine Sache, an der ich mich besonders aufhänge.
Die größeren Erfolge sind für mich, den Lesern irgendetwas mit meinen
Artikeln gegeben zu haben. Die netten Reaktionen, die man teilweise
bekommt, sind den Aufwand auf jeden Fall wert.
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7.) Was hältst du von der deutschsprachigen Blogosphäre?
Ich mag die deutschsprachige Blogosphäre, allerdings fehlt ihr im
internationalen Vergleich natürlich die Reichweite durch die
Sprachbarriere. Leider werden viele Blogperlen übersehen, da sich doch
viel um einige große Blogs dreht, die den Mittelpunkt ausmachen. Aber
je genauer man hinschaut und sich in die tiefe der deutschsprachigen
Blogosphäre begibt, desto bunter und vielfältiger wird das Bild.
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8.) Woran liegt es wohl, dass im deutschsprachigem Raum nur so wenig
verlinkt wird?
Ich glaube, es werden viel mehr immer nur dieselben verlinkt. Wer in
der Blogosphäre seinen Platz gefunden hat und eine gewisse Menge Blogs
liest und von einer bestimmten Gruppe gelesen wird, der blickt viel
seltener über den Rand und verlinkt demnach auch weniger. Und manchmal
kommt es mir irgendwie so vor, als würden manche denken, bestimmte
Artikel einfach wegzulassen, wenn sie woanders schon aufgetaucht sind,
anstatt einfach ne kurze Quellenangabe oder einen weiterführenden Link
zu setzen. Für viele gilt es wohl als nicht schick, Informationen und
Ideen von anderen zu nutzen, dabei ist das mit Quellenangabe gar kein
Problem.
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9.) Wieso interessieren sich die Firmen noch nicht so wirklich für
diese Materie? Woran könnte das liegen? Wenn eine Zeitschrift pro
Woche 10.000 Leser hat, kann man wohl davon ausgehen, dass dahinter
ein kleines Team steht. Hauptberufliche Journalisten, Grafiker, etc.,
welche wohl relativ gut verdienen. Wenn ein Blogger 10.000 Leser pro
Woche hat, ergattert er aber bei weitem weniger Cash. Das ist doch
sehr unfair und ebenso unverständlich? Wie stehst du zu dieser
Thematik?
Gerade Blogs ohne festes Thema wird man wohl kaum mit einer
Zeitschrift vergleichen können. Der Großteil der Leser, der über
Suchmaschinen kommt, liest meist nur einen Artikel und geht dann
wieder. So ist es natürlich schwierig, gezielt Werbung für bestimmte
Zielgruppen zu schalten. Auf Themenblogs ist die Situation wohl etwas
anders, da lassen sich eher Werbepartner finden, die ein Blog
unterstützen. Allerdings muss man da als Blogger auch selbst aktiv
werden und auf die potentiellen Werbepartner zugehen und nicht warten,
bis sich einer von allein meldet.
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10.) Kanntest du http://blogger-antworten.com schon? Was könnte ich verbessern?
Bisher noch nicht, aber ich werde sicherlich am Ball bleiben. Einen
konkreten Verbesserungsvorschlag habe ich direkt nicht.

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 4

  1. Pingback

  2. Sebastian says:

    @David: Recht hast du.

  3. Via Chat wäre evtl. eine gute Idee. Mal schauen. :-)

  4. rebhuhn says:

    hmhm. nett. aber ich finde die heutige ‘mode’ [?] nicht besonders gut, schriftliche fragen-antworten-texte als ‘interview’ zu bezeichnen. man merkt doch so deutlich, daß sowohl die fragen als auch die antworten eben nicht gesprochen wurden… das liest sich auch nicht besonders kurzweilig. – vielleicht als chat abhalten? oder doch mal treffen ;)?

  5. David says:

    Schönes Interview, der Konna ist immer so bescheiden, dabei ist er doch der einzige wahre Alphablogger in D ;-)

  6. Pingback

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