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Interview mit http://www.buzzriders.com

Robert Basic stellt sich hier mit seinem neuen Projekt http://www.buzzriders.com, via Interview, vor. Es freut mich, dass Robert die Zeit und die Muse gefunden hat, mir Rede und Antwort zu stehen. Buzzriders scheint ein echt sehr tolles Projekt zu sein und ich bin schon gespannt, wie es angenommen wird, wenn es denn so weit ist. So wie ich Robert kenne, mache ich mier hierbei jedoch keine Sorgen, denn Robert ist ein Mann der Tat, der weiß, wie er umzusetzen hat, was er sich vornimmt. So sehe ich ihn zumindest und nun freue ich mich, euch folgendes Interview präsentieren zu dürfen. :-)


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1.) Hallo Robert, Inhaber von http://www.buzzriders.com.
Erzähle uns doch bitte ein wenig über Buzzriders. Wie bist du auf dieses Projekt gestoßen, wie lange gibt es dieses schon und was möchtest du damit noch alles erreichen?
Buzzriders stößt in das Segment “Lokale Internetservices” vor, das sichtlich zunehmend in den Fokus der wichtigen Internettrends rückt. Gerade in den USA – dem Taktgeber-Land zahlreicher Web-Trends- bilden sich neue Entwicklungswellen, getragen durch Dienste wie Foursquare, Gowalla, NY Times, Twitter und Facebook. Es wird als eines der am heißesten Zukunftssegmente gehandelt. Hierbei kommen unterschiedliche Strömungen zusammen. Auf der einen Seite die zunehmenden Probleme der Lokalpresse, das immer schneller werdende Voranschreiten des mobilen Internets, das verstärkte Abschöpfen lokaler Werbekunden und nicht zu vergessen das Vordringen des Internets in den kompletten Alltag der Menschen.

Vor über zwei Jahren habe ich diese Tendenzen für mich so bewertet, dass es an der Zeit ist, sich mit dem Themenkomplex auseinanderzusetzen. Irgendwann war es dann klar, dass es sich lohnen würde, aus einer bloßen Ahnung eine Idee zu formen. Nach dem Blog-Verkauf von Basic Thinking im Januar 09 stand ich dann endgültig vor der Wahl, entweder einen neuartigen Blog-Komplex aufzusetzen oder aber etwas völlig Neues zu machen. Da ich neugierig bin und auf unentdecktes Terrain mehr Lust hatte, war die Entscheidung gefallen: Aus Buzzriders -der Name war schon vorher da- sollte ein Online-Service werden, der das Lokale in den Vordergrund stellt.

Auf Grundlage meiner Blog-Historie war ich es stets gewohnt, mit “Dritten da draußen” zusammen an Dingen zu denken. Dieser Gedankenaustausch war für mich immer schon eine Droge. Nichts fesselt mich mehr als das Zusammenarbeiten von Menschen, die Neuartiges entwickeln. In einer unendlichen, interaktiven Abfolge von Ideen, Versuchen, Irrtümern, Lernen und Justieren. So entstand dann das Umsetzungsmodell, die Konkretisierung der Idee einem offenen, völlig ungelenkten Prozess auszusetzen. Es ist im Grunde genommen irre, sich mit vollem Vertrauen, dass es schon wird, in das Abenteuer zu stürzen. Menschen einzuladen, jeden willkommen zu heißen, an Buzzriders mitzudenken. Völlig gegensätzlich zu klassischen Vorhaben, bei denen man in sehr geschlossenen Kreisen etwas aufbaut und zahlreiche Umgebungsfaktoren vorab festzurrt. Ich hingegen kam nur mit der Idee “lasst uns was Lokales machen” auf die Leute zu.

Im April 2009 habe ich die ersten Grundüberlegungen von Buzzriders auf dem Webmontag in Hannover präsentiert. Als ich meinte, dass sich Menschen freiwillig daran beteiligen würden, dass ich daran glaube, erntete ich zahlreiche, fragende Gesichter. Beteiligen an einem Unternehmenskonzept, einfach so, ohne Aussicht auf Kohle? Ohne Plan, was es wirklich wird? Das kann nix werden. Tja, um es mit einem berühmten Liedtext zu sagen:
“as I went walking that ribbon of highway

I saw above me an endless skyway
I saw below me a golden valley
This land was made for you and me”

Es ist ein amerikanischer Traum, aber ein verdammt guter. Nach einem Jahr kann ich sagen, der Weg war gut. Trotz aller Hürden, Mühen, Ärgernisse, Enttäuschungen, Ratlosigkeiten, Streitereien, Reibungspunkte. Auf der anderen Seite bin ich einer Fülle an Hilfsbereitschaft, Kreativität, Ideenreichtum, Freundschaft, Energie, Willensstärken, Optimismus begegnet. Manchmal hatte ich keinen Bock mehr, manchmal keine Kraft, manches Mal gute Lust, den Mist hinzuschmeißen. Aber immer war etwas oder jemand da, um erneut aufzustehen.

Das Jahr ist bald um, das Konzept steht nun, es geht jetzt an die Umsetzung der zillionen von zusammengeführten Gedanken und Gespräche. Um daraus ein Gesamtwerk zu machen, das sich vor US Diensten nicht verstecken muss, wo wir doch in Deutschland so gerne gen USA schielen. Wenn die Beta steht, gibts eine Party, das muss sein, nach dem langen und teils beschwerlichen Weg. Der nächste Berg wartet schon: Die User warten nicht auf Einen, man muss schon gewaltig schieben, damit Buzzriders auch eine Nutzung erfährt. Gerade lokale Internetservices, die flächendeckend geplant sind, bieten nette Herausforderungen. Was ok ist, es ist ganz nach meinem Geschmack, große Schwierigkeiten zu bewältigen.

Jetzt habe ich noch immer nicht verraten, was Buzzriders konkret ist? Stimmt, kommt aber gleich. Ich fand den Weg bis dato recht spannend zu beschreiben, was eine eigene Story für sich ist.
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2.) Wieso bist du noch aktiver Blogger geblieben? Damit wärst du wohl über kurz oder lang reich geworden, denke ich einmal. Nun steckst du sehr viel Zeit und Geld in Buzzriders. Korrekt?
Wieso ich Blogger geblieben bin? Weil ich es nicht mehr aus mir heraus bekomme. Es bedeutet mir viel. Ob ich mit dem alten Blog Basic Thinking reich geworden wäre? Im finanziellen Sinne? Die Frage habe ich mir nicht gestellt, da sie mir nicht wichtig ist. Die Frage war eher, was ich wirklich aus Basic Thinking gezogen habe. Das drückt sich nicht in Goldtalern aus, sondern in einer anderen Maßeinheit. Ob ich nun Zeit und Geld in Buzzriders stecke? Ich baue meine Existenz darauf: :)
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3.) Wie lange wird es wohl dauern, bis Buzzriders vollendet ist und was erwartest du dir von diesem Projekt?
Die Vollendung eines solchen Projekts wird kein echtes Ende haben. Ein temporäres Ziel ist die Etablierung von Buzzriders als Unternehmen, das auf eigenen Füßen steht. Ein weiteres Ziel ist, Buzzriders als die lokale Anlaufstelle zu platzieren. Das kurzfristigste Ziel ist, Buzzriders als clickable Website in der Stufe 1 zu lancieren. Ausgehend von dem Basissystem werden weitere Komponenten ergänzt. Hierbei muss ich mehrere Dinge beachten: Das lokale Marketing muss sitzen. Das Produkt muss stimmig sein. Die Finanzierung muss gewährleistet sein.

Was wird Buzzriders als Produkt? Zunächst einmal stelle man sich ein modernes Mensch-“Social Network” vor. Das um zwei Kernmodule ergänzt wird: Themen- und Lokationsprofile, mit denen man sich genauso wie mit Usern vernetzen kann. Dabei steht die Lokation stets im Vordergrund, um Usern lokale Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten. Eines der Produktschwerpunkte ist die Bedarfsabdeckung lokaler Informationsbedürfnisse. Im Netz stellt das eines der primären Nutzungsmuster dar. Hierzu werden die Komponenten “Print” und “News-TV” unterstützend wirken. Wenn man so will, ist Buzzriders ein lokales Social Network mit Schwerpunkt auf lokalen News. Zwar nicht ganz im klassisch-journalistischen Sinne, aber das ist auch nicht mehr der alleinige Zeitgeist.Ich denke, wir werden mit dem Print-Produkt für einige Aha-Effekte sorgen können.

Was ich mir von dem Projekt erwarte? Ich für meinen Teil hege einen stillen Traum, der niemanden etwas angeht. Es ist meine persönliche Sache. Außerhalb dieser mir eigenen Motivation, bestehen weitere Erwartungen. Die mit dem Ziel verbunden sind, dass sich Buzzriders eben als die lokale Anlaufstelle im Web etabliert.
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4.) Wie viele Leute arbeiten eigentlich an Buzzriders? Dafür benötigt man ja bestimmt so allerlei Skills hierfür. :-)
 Ich kann es nur grob schätzen, wie viele bereits mitgemacht haben, ihre Spuren hinterlassen haben. Grob waren es über 100 Personen. Daraus hat sich ein Kreis von Personen kristallisiert, die stetig am Ball geblieben sind. Es müssten an die 10 sein. Die Skills sind in der Tat höchst unterschiedlich. Ich halte viel von heterogenen Menschen, die -so meine Meinung- für exzellente Produkte ursächlich sorgen..
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5.) Danke für das Interview. Würde mich natürlich freuen, wenn du es in deinem Buzzrider-Blog vorstellen würdest. Alles gute weiterhin. :-)
Ich danke Dir recht herzlich!!

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

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