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Interview mit http://shutterstock.de => kein Blogger sondern Geschäftsführer und CFO von Shutterstock. :-)

Das ist er, Adam Riggs, der Geschäftsführer und CFO von http://shutterstock.de. Eine Erfolgsgeschichte². Angefangen hat alles damit, dass ich bei http://blogprojekt.de beim Weihnachtsgewinnspiel einen Gutschein im Wert von 30 Euro, für Shutterstock Bilder gewonnen habe. So lernte ich dann Jessica von http://www.gcpr.de kennen, welche als Sprachrohr agierte und ihre Aufgabe sehr gut machte. Ich selbst wollte diesen Gewinn nicht annehmen, da ich nur Bilder/Fotos und Grafiken online stelle, welche von mir sind, oder eben Bilder der interviewten, wobei ich mir die o.k. Mails ausdrucke. Will da einfach auf Nummer sicher gehen. :-)
Dennoch hat mich dieses Interview nun überzeugt, aber lest selbst. :-)

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Was genau ist Microstock?
Microstock ist eine relativ neue Form der Stock-Fotografie. Einige der wichtigsten Merkmale der Microstock-Fotografie sind:

–         Bilder werden in der Regel nach dem Crowdsourcing-Prinzip gewonnen, d. h. jeder kann Bilder beitragen, so lange sie qualitativ hochwertig sind

–         Die Bilder sind fast ausschließlich online und per Download erhältlich

–         Die Preisstruktur ist erschwinglich. Bei Shutterstock sind alle Bilder außerdem lizenzfrei, so kann ein Bild immer wieder verwendet werden – nicht nur für ein einzelnes Projekt.

Trotzdem bedeutet lizenzfrei nicht gleich ohne Grenzen. Wenn man Bilder für kommerzielle Zwecke verwenden will, gibt es gewisse Bestimmungen welche, in Bezug auf Shutterstock, hier erklärt werden.

Der vielleicht größte und wichtigste Unterschied zwischen Shutterstock und anderen Stockfoto-Seiten ist, dass Shutterstock ein auf Abonnements basierender Dienstleister ist, was bedeutet, dass unsere Abonnenten monatliche oder jährliche Gebühren, anstatt für jedes einzelne Bild bezahlen.
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Welche Vorteile hat die Verwendung dieser Bilder für Blogger?
Von einem Online-Stockfoto-Service wie Shutterstock können Blogger in vielerlei Hinsicht profitieren. Ein mit einem Bild illsutrierter Blog-Beitrag gibt dem Leser eine Vorstellung vom Inhalt des Textes, bevor er überhaupt angefangen hat zu lesen. So wird der Beitrag durch visuelle Hilfsmittel aufgewertet.

Wissenschaftliche Studien, die sich mit dem Leseverhalten beschäftigen zeigen, dass Bilder einen Text segmentieren und den Lesern eine Art Anker geben. Denn die meisten lesen einen Text nicht komplett von Anfang bis Ende durch, sondern nur die Abschnitte, die sie am meisten interessieren. Bilder bereichern also den Text und erhöhen die Chance, dass er auch vollständig gelesen wird (oder überhaupt gelesen wird).

Microstock öffnet die Welt der qualitativ hochwertigen Bilder für Käufer wie Blogger, die es sich nicht leisten könnten, Bildmaterial von den gewöhnlichen Stock-Agenturen zu erwerben.

Außerdem haben Blogger die Wahl zwischen unterschiedlichen Paketen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein produktiver Blogger z. B. würde sich bei Shutterstock für das 25-Bilder-pro-Tag Abo entscheiden, um häufig Bilder in seinen Beiträgen verwenden zu können. Ein Blogger, der nur ein Paar Beiträge im Monat liefert, würde eher ein On-Demand-Paket wählen.
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Bei Shutterstock gibt es zurzeit über 10 Millionen lizenzfreie Bilder. Wie sicher kann ich hierbei sein, dass diese Bilder auch zu 100% frei von jeglichen Copyright-Hinweisen sind?
Lizenzfrei bedeutet nicht auch urheberrechtsfrei. Das Urheberrecht bleibt bei demjenigen, der das Bild einreicht. So können lizenzfreie Bilder zwar für bestimmte Zwecke frei verwendet werden, zum Beispiel zu Illustration in Blogs, nicht aber gänzlich frei. Falls Sie beispielsweise Bildmaterial von Shutterstock für Werbezwecke benutzen möchten, benötigen Sie eine entsprechende erweiterte Lizenz und müssen sich an die Lizenzbestimmungen halten.

Unsere Rechtsabteilung ist übrigens stets darauf bedacht, dass sich alle an die Urheberrechtsbestimmungen halten. Shutterstock garantiert die rechtliche Sicherheit jeder Datei in der Datenbank- sowohl der Bilder als auch der Videoclips und bietet bis zu 10.000 US-Dollar Schadensersatz im Falle einer Beschwerde, die unsere Inhalte betreffen.
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Wie werde ich selbst Content-Lieferant bei Shutterstock? Nach  welchen Lieferanten sucht Shutterstock gerade verstärkt?
Es ist wirklich einfach. Potentielle Lieferanten klicken auf unsere Registrierungs-Seite, füllen ein kurzes Formular aus und nach nur von fünf Minuten können sie schon ihre ersten Fotos hochladen. Um als Lieferant akzeptiert zu werden, laden sie zehn „Bewerbungsbilder“ hoch, von denen sieben unsere Prüfung bestehen müssen. War die Prüfung erfolgreich, werden die Bilder des Bewerbers in unserer Bibliothek zum Verkauf angeboten. In der Regel ist das der schwierigste Schritt, auch weil unser Selektionsprozess einer der strengsten auf dem Markt ist- wir akzeptieren weniger als 40 Prozent von allen gelieferten Bildern.

Shutterstock freut sich immer über neue Lieferanten- jeder der Talent und kreative Ideen hat ist herzlich eingeladen, uns beizutreten.
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Wie viele Verkäufe wickelt Shutterstock im Schnitt pro Woche ab?
Als Privatunternehmen gibt Shutterstock allgemein keine statistischen Informationen preis. Was wir aber sagen können ist, dass wir eine stetig ansteigende Zahl an Besuchern haben, die sich einen Account zulegen. Auch die Anzahl der Lieferanten, die ihre Inhalte hochladen, steigt an.

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 6

  1. Hm, also gehört das Bild somit laut Gesetz Shutterstock. War da wohl am Irrweg. Danke dir! Muß ich mal recherchieren oder hast den Link zum Urheber Persönlichkeitsrecht auf Shutterstock? :-)
    Dann muß ich nämlich nicht recherchieren. ^^

  2. Lyssia says:

    Das Urheberrecht bleibt eben NICHT beim Einreicher des Bildes. In den aktuellen Shutterstock-AGB steht ausdrücklich, dass man das “UrheberPERSÖNLICHKEITSRECHT” abgeben muss. Egal in welchem Land man wohnt. Im Amerika darf man das, also muss sich der Einreichende danach richten. Was man denen gibt, ist man los. So einfach ist das.

  3. Picsen.de ist auch ein klasse Bilderhoster.

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  7. Jessica says:

    @Bernd Ja, das ist ein bekanntes Thema bei Shutterstock und ich kann schon soviel verraten, dass Shutterstock an einer Lösung arbeitet. Schließlich ist der deutschsprachige Markt einer ihrer wichtigsten und die Kreditkartenzahlung mögen halt viele hier nicht ;-)
    Viele Grüße
    Jessica

  8. Bernd says:

    Also Abonnements für Grafiken und Fotos bieten inzwischen auch andere Stock- und Microstock-Agenturen an. Und ein grosser Nachteil bei Shutterstock ist das dort nur mit Kreditkarten bezahlt werden kann. Ich mag da zwar altmodisch sein, aber meine Kreditkartennummer werde ich aus Sicherhheitsgründen nicht online irgendwo eintippen. Auf eine Zahlungsmöglichkeit per Paypal warte ich seit ca. 2 Jahren vergeblich. Vom Kundendienst gab es da nichts konkretes, lediglich ich soll hin und wieder mal reinschauen ob Paypal akzeptiert wird. Sorry, eine unkonkrete Antwort mach auf mich eher einen desinteressierten Eindruck. Da andere Agenturen Paypal-Zahlungen eingerichtet haben kaufe ich meine benötigten Fotos und Grafiken für meinen Blog eben woanders.
    Wer sich eben nicht kundenorientiert arbeitet wird halt langsam aber sicher weniger Neukunden bekommen.

  9. Robert Stögmann says:

    Bisher wohl das professionellste Interview, welches es auf http://blogger-antworten.com gibt? :-)

    Was habe ich aus diesem Interview gelernt?
    Shutterstock scheint sehr professionell zu agieren und man kann sich bei diesem Anbieter sehr wohl fühlen, wenn man Bilder auf seinen Blog stellt. Es gibt einem das Gefühl, auf der sicheren Seite zu sein. :-)

    @Jessica: Bekommen Content-Lieferanten bei Shutterstock Geld für diese Tätigkeit, oder Gratis-Dienste zugesprochen? :-)

    Ich möchte mich hierbei noch einmal sehr herzlich bei Jessica von http://www.gcpr.de bedanken. :-)

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