Content Top

Interview mit http://kopfschuettel.de

Ich habe besonders gehofft, dass der Inhaber von http://kopfschuettel.de meine Fragen beantwortet, denn seit neuestem, schicke ich die Fragen gleich bei der Interview-Anfrage hinzu.
Den Kopfschuettel Blog kenne ich schon länger. Er ist mir schon damals aufgefallen, als ich noch nicht viel Ahnung von Blogs hatte. Dennoch empfand ich ihn als genial. Das tue ich auch heute immer noch, aber nun weiß ich auch, dass dieser Blog wohl locker zu den 100 stärksten Blogs im deutschsprachigem Raum gehört. Darum ehrt es mich natürlich, dass sich ein Inhaber solch eines Blogs die Zeit nimmt, meine Fragen zu beantworten.
Ich wünsche euch viel Spass bei folgendem Interview. :-)

.
.
.

1.) Hallo Bernd, Inhaber von http://www.kopfschuettel.de. Erzähle uns doch bitte ein wenig über dich. Was macht dich als Mensch aus? :-)
Moin Robert! Eine meiner menschlichsten (männlichen) Eigenschaften ist sicher, dass ich irgendwie nicht erwachsen werden kann, obwohl ich es eigentlich längst bin. Darüber hinaus habe ich eine Liebste an meiner Seite und sie ist mein Ein und Alles für mich, nicht nur ein Wegbegleiter.
Es ist wohl auch so, dass diese Mischung das Kopfschuettel-Blog erst möglich macht.
.
.
.

2.) Wie kommt man denn eigentlich auf die Idee, solch einen Blog zu erstellen? Wie fing das alles an und wie lange gibt es den Blog, samt Domain, nun schon?
Ich habe irgendwann im Frühjahr 2006 zum Anlass einer dieser typischen Dialoge mit meiner Liebsten gesagt, dass man das eigentlich mal detailliert aufschreiben müsse, da einem das sonst keiner glauben würde. Die allererste Geschichte hieß “Krabbensalat” und wurde in ihrer ersten Form noch auf Papier in meinem damaligen Kalender verewigt. Die Liebste erzählte ihrer Schwester davon und ich musste die Geschichte für sie in eine Email tippen.
Die zweite dann ebenso und damit war der Weg zum Blog nicht mehr weit; wobei zu Beginn die Geschichten eigentlich nur für uns selbst gedacht waren.
.
.
.

3.) 50 Kommentare bekommst du so gut wie immer, wenn du einen Artikel online stellst. Wie fühlt man sich da, wenn der eigene Blog anscheinend wie eine Bombe einschlägt?
Es wird recht viel im Kopfschüttel-Blog kommentiert, das stimmt. Und das ist es natürlich auch, was mich immer wieder motiviert, das Blog sowohl inhaltlich als auch im Funktionsumfang zu verbessern. Man kann sich im Kopfschuettel-Blog schon eine Weile aufhalten und sich die Zeit vertreiben, und das nicht nur mit den verrückten Geschichten.
Was mich besonders freut ist, dass die Umgangsformen im Kopfschuettel-Blog sehr humorvoll und zugleich auf vergleichsweise hohem Niveau sind; die Leser und Kommentierer scheinen zu spüren, dass es zwar ums Lachen geht, aber nicht um Chauvinismus. Das, was ich an Qualität gebe, erhalte ich auch zurück.
.
.
.

4.) Deinen Blog gibt es ja nun schon einige Zeit und er wird ja auch sehr aktiv geführt. Hast du eigentlich immer Bock darauf, einen Artikel zu verfassen oder denkst du dir öfter, dass du eigentlich gar keine Lust hast? Wie motivierst du dich immer wieder auf`s neue? Was ist dein Antrieb?
Das Kopfschuettel-Blog ist ein wichtiger, aber nach wie vor humorvoller Bestandteil meines Lebens geworden; und so soll es möglichst auch bleiben.
Die unglaubliche Dynamik, die sich mit zunehmender Leserschaft entwickelt hat, beschert meiner Liebsten und mir jeden Tag Erfrischungen in Form von Kommentaren, Emails oder anderen Neuigkeiten, die wir sehr gerne lesen und die unser Leben durchaus auch bereichert haben. Solange es der Liebsten und mir gefällt und Spaß macht, wird es auch weiterhin verrückte Dialoge geben.

Andererseits: ich schreibe jetzt seit gut vier Jahren; und neben den Geschichten selbst hat die Administration, Pflege und Kommunikation hinter den Kulissen enorm zugelegt, sie ist förmlich explodiert. Dazu kommen noch Presseanfragen, Interviews, Aktionen, sehr viele persönliche Emails, Urheberrechtsverletzungen, Neuentwicklungen, etc. pp.
In Summe verschlingt das alles Unmengen meiner eigentlich ohnehin schon sehr knappen Freizeit. Aber: ich bin auch immer wieder stolz auf die Resultate. Das motiviert.
Und die Liebste sagt, es sei besser, dass ich an diesem kranken Blog sitze, als in der Kneipe um die Ecke. ;-)
.
.
.

5.) Ich sehe keine Werbebanner in deinem Blog. Verschenkst du da nicht unzählige Euro? :-)
Lieber spenden, als verschenken?
Nunja, es gibt sehr wohl einen Werbebanner (und man kann ihn eigentlich auch nicht übersehen), aber er ist weder werbetechnisch optimal platziert noch soll er Umsatz bringen. Entstanden ist er damals aus einem ganz anderen Grund: zu Beginn des Kopfschuettel-Blogs war ich sehr froh, dass mich andere Blogger auf ihren Blogs verlinkt haben; aller Anfang ist schwer. Als das Kopfschuettel-Blog dann erfolgreicher wurde, wollte ich anderen Bloggern etwas von der mir damals entgegengebrachten Unterstützung zurückgeben: bis heute kann jeder Blogger auf dem Bannerplatz kostenfrei einen Werbebanner für sein eigenes Blog schalten lassen. Dazu gibt es in der Sidebar auch eine eigene Seite, auf der alles erklärt wird.
Allerdings wird so gut wie nie davon Gebrauch gemacht; die meisten “Jungblogger” sehen ihre Aufgabe anscheinend eher darin, vorgefertigte Mails mit so Titeln wie “Anfrage zur Zusammenarbeit” tausendfach an die Impressum-Daten zu versenden. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber viele Blogger (die eigentlich SEOs sind) lesen ja gar nicht die Beiträge auf den Blogs, die sie anschreiben, sondern nur den Pagerank. Nun gut, so ist das eben.
.
.
.

6.) Legst du bei deinen Artikeln eigentlich Wert auf SEO? So einfach dürfte es da überhaupt nicht sein, SEO zu nutzen? Wohl in etwa, so wie bei mir.
Ich habe noch nie auf SEO geachtet und das lobe ich auch immer wieder aus. Mir ist das alles auch völlig egal, obwohl ich schon weiß, was das ist und wie man das macht.
Ich schreibe für Menschen, ich habe ein Konzept mit einem eindeutigen roten Faden, ich gebe etwas, verlange nichts. Gäste merken, dass SIE bei mir im Vordergrund stehen, und nicht Suchmaschinen oder Werbenetzwerke. Das wird belohnt. So einfach ist das.
.
.
.

7.) Wie steht es um deine unique visits und Seitenaufrufe pro Tag und um deinen Traffic?
Wie lange verweilen die Besucher pro Schnitt eigentlich auf deinem Blog?
Hier fasse ich mich mal kurz: das Kopfschuettel-Blog hatte im März 2010 durchschnittlich 4.800 eindeutige Besucher am Tag. Die Aufenthaltsdauer der Besucher messe ich nicht im Blog, nur im Chat; das kann man aber nicht vergleichen.
.
.
.

8.) Linkgeiz ist ja ein Thema, welches in der Blogosphere heiß diskutiert wird. Wie stehst du dazu? Kann ich mit einem Backlink von dir rechnen, dank unserem Interview? :-)
Linkgeiz fällt unter SEO. SEOs (und du bist ja auch einer) sage ja, dass die Ratio zwischen internen und externen Links passen muss und dass man so wenig wie möglich nach extern verlinken soll, und wenn, dann nur auf Seiten mit passendem Inhalt, daher in Kommentaren nur nofollow, bla, bla, bla. Wenn das alles stimmen würde, wäre ich schon längst aus dem Google-Index geflogen.
Wenn du mir dieses Interview nur geschickt hast, um einen Backlink zu kriegen, dann kriegst du keinen. ;-)
.
.
.

9.) Wie gefällt dir eigentlich http://blogger-antworten.com? Was könnte ich verbessern?
Ich find`s gut. Gib dem Projekt Zeit und Freiraum, sich aus sich selbst heraus weiterzuentwickeln.
.
.
.

10.) Danke für das Interview und ich bleibe auch weiterhin treuer Leser. :-)
Du bist herzlich Willkommen. Aber merke: NICHTS von der Liebsten abschauen! ;-)
.
.
.


.
.
.

Post Tags:
Author Box Left

Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 1

  1. Pingback

  2. Robert Stögmann says:

    Wie kann einen immer wieder etwas neues einfallen? Das ist echt der Hammer. :-)

Schreibe einen Kommentar!

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Diese Tags sind erlaubt.

Content Bottom || Content Bottom Full Width