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Interview mit Blogprojekt.de

Vorwort: Auf dieses Interview habe ich mich am meisten gefreut, denn Peer von Blogprojekt.de ist mit Abstand mein Lieblingsblogger. Mein Vorbild, in punkto Bloggen, wenn man denn so sagen möchte.

Dieses nun kommende Interview, könnte man als Marathon-Interview ansehen. Viel Spass. :-)

 

 

 

1.) Hey Peer! Du genießt für viele User den Status, als Guru, im Bereich WordPress. Wie erklärst du dir das, dass manche Blogger als Stars gehandhabt werden?

Guru, ohoh, das bin ich sicher nicht. Ich bin von Anfang an sehr offen gewesen und habe meine Erfahrungen und auch konkrete Zahlen veröffentlicht. Das hat sicher vielen gefallen und hoffentlich auch geholfen. Warum manche Blogger sehr bekannt werden ist relativ leicht zu erklären. Während bei Websites und Online-Services nicht Personen, sondern eben die Informationen und Angebote im Vordergrund stehen, ist ein Blogger natürlich deutlich mehr im Rampenlicht. Das ist das Prinzip des Bloggens. Eine Website an neue Eigentümer zu verkaufen geht meist relativ problemlos. Bei einem Blog ist das schon deutlich schwieriger, da man einen Blog eben mit einem Blogger verbindet. Und bekannte Blogger, die viele Leser haben, sind oft eben auch Vorbilder für andere Blogger.

 

2.) Die Ladezeiten deines Blog`s http://blogprojekt.de sind nicht so der Bringer. Teilweise dauert es bei meinem Hochleistungsprozessor mit 3,7 Ghz um die 2-3 Sekunden, bis dein Blog vollständig geladen wird.
Woran liegt das? Hast du vor, dies zu ändern oder nimmst du diese Ladezeiten gerne in Kauf?

2-3 findest du schlecht? Zum einen sehe ich jeden Tag Business-Websites, die genauso lange oder länger brauchen, zum anderen hängt das natürlich weniger vom Rechner, als von der Internet-Verbindung ab.

Grundsätzlich ist es natürlich so, dass kürzere Ladezeiten von Vorteil sind. Aber ich möchte eben auch visuell ein gewisses Niveau ausstrahlen und dazu gehören z.B. auch gute Bilder für Artikel und ein ansprechendes Theme. Es ist immer ein abwägen zwischen Ladezeiten und Optik/Features.

Ich bin vor ein paar Tagen von einem Webspace-Hosting auf einen Server umgezogen und hoffe, dass es dadurch insgesamt auch etwas schneller geht.

 

3.) Das Design von Blogprojekt ist echt verschärft. Darum beneidet dich wohl ein jeder. Vor allem die Buttons im Header sind echt Klasse. Hast du dieses Design selbst erstellt? Zuerst alles mit Bleistift und Papier skizziert? Wie lief dieser Vorgang, bishin zum vollendeten Design, ab?

Das Thema habe ich nach längerer Suche gefunden. Es war das Theme eines holländischen Designers ud war kostenlos. Da habe ich gleich zugeschlagen. Den Header habe ich aber individuell noch ein wenig angepasst und z.B. die Buttons eingebaut. Wie man an Selbständig im Netz sieht, bin ich eigentlich ständig dabei, das Theme anzupassen und zu verbessern. Bei SiN hat das heutige Aussehen nichts mehr mit dem Original-Theme zu tun. Und auch bei Blogprojekt wird es sicher immer wieder mal Anpassungen geben.

 

4.) Dein Quellcode ist keineswegs valide. Er beinhaltet zur Zeit sogar 6 Warnungen. Heiß umfehdet, wild umstritten, diese Thematik mit dem Quellcode. Wie stehst du dazu?

Ich bin der 80/20 Typ. Es muss also sehr gut, aber nicht perfekt sein. Hin und wieder schleichen sich in Artikel Tags ein, die nicht ganz korrekt von mir eingebaut werden. Und hin und wieder schaue ich mal nach und versuche die meisten Dinge zu korrigieren. Allerdings steht im Web (und auch für Google) der Content an erster Stelle. Wer jeden Fehler suchen und ausmerzen will, der soll das bei sich gern tun, ich schreibe in der Zeit lieber gute Artikel.

 

5.) Du verfasst meist sehr lange Artikel. Wie lange benötigst du im Schnitt, bis deine Artikel vollendet sind und wie sieht der Ablauf hierbei aus?

In der Regel sammle ich tagtäglich Ideen und schreibe diese dann als Entwürfe nieder. Meist sind das nur 2-3 Stichworte und der ein oder andere Link. Wenn ich dann das Gefühl habe, dass ich zu diesem Thema einen guten Artikel schreiben kann, dann setze ich mich hin und schreibe den Artikel (plus die noch nötige Recherche). Am Ende kommt dann die Rechtschreibkontrolle und die Vermarktung (Social Web, Twitter …)

Ich habe schon einige Artikel geschrieben, die sich mit dem Schreiben von Blogsposts beschäftigen. (http://www.blogprojekt.de/category/schreiben/)

 

6.) Du untermauerst deine Artikel sehr oft mit tollen Bildern. Wie kommst du zu diesen?

Einerseits nutze ich Flickr. Da gibt es Millionen Bilder, die unter der Creative Commons Lizenz stehen (http://www.flickr.com/creativecommons/by-2.0/) und auch für kommerzielle Blogs verwendet und bearbeitet werden können.

Andererseits habe ich von Shutterstock.de einen Account zur Verfügung gestellt bekommen und kann auf rund 7.000.000 Stockfotos Bilder für meinen Blogs aussuchen.

Bilder sind sehr wichtig, da sie viele Emotionen vermitteln können.

 

7.) Hast du Angst, dass dir einmal eine Abmahnung entgegen flattert? (Konkurrenz, Neider, etc.)

Angst habe ich keine, aber passieren kann das schon mal. Da ich aber nicht einfach Bilder von anderen Websites nehme, möglichst keine Menschen auf meinen Bildern abbilde und auch sonst gute Mannieren zeige und z.B. Werbung auch als solche kennzeichne, halte ich die Wahrscheinlichkeit einer Abmahnung nicht für sehr hoch. Ich bin kein Fan von Abmahnungen und oft ist es ja auch nicht gerechtfertigt, aber manche Blogger lassen online auch einfach die Sau raus und das kann man auch nicht einfach so hinnehmen. Oft sind es auch die Leser, die in Kommentaren ausfällig werden. Ich versuche in all meinen Artikel einen respektvollen Umgang zu pflegen und antworte auch auf kritische Kommentare freundlich. Wenn man als Blogger das vorlebt, dann spiegelt sich das auch bei den Lesern wieder. So zumindest meine Erfahrung.

 

8.) Neben http://blogprojekt.de betreibst du ja auch noch einen anderen Blog, nämlich http://www.selbstaendig-im-netz.de.
Führst du noch weitere Blogs? Arbeitest du nebenbei als Freelancer oder lebst du hauptberuflich als Blogger?

Ich bin hauptberuflich Webentwickler und erstelle Websites und Internet-Anwendungen für regionale Kunden. Bloggen ist zwar mittlerweile mehr als ein bloßes Hobby, aber nicht meine Hauptätigkeit. Ich könnte mir aber schon vorstellen, irgendwann nur von meinen Blogs und Websites zu leben. Blogs habe ich keine weiteren, da bloggen doch sehr aufwendig ist.

 

9.) Informationen über dich selbst, gibt es bei Blogprojekt.de überhaupt nicht zu finden. Dafür massig Statistiken und dergleichen über deinen Blog an sich. Woran liegt das?

Ich bin nicht so der Fan davon, mein Leben im Internet breit zu treten. In Interviews habe ich schon des öfteren Infos über mich veröffentlicht und auch regelmäßige Leser werden einiges über mich wissen, da ich auch immer wieder eigene Erfahrungen in meine Artikel einfließen lasse. Allerdings bin ich vorsichtig mit dem Social Web. Ich finde es sehr schön, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Aber wie manche da die Hosen runter lassen ist schon heftig. Der ein oder andere wird das sicher nochmal bereuen.

 

10.) Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Welcher Typ Mensch bist du?
Was macht dich aus?

Gute Frage. Das solltest du mal besser meine Frau oder meine Freunde fragen. :-)

Ich glaube, dass ich ein recht netter und umgänglicher Mensch bin. Zumindest wurde mir schon mal von dem ein oder anderen Business-Menschen vorgeworfen, dass ich zu nett bin und doch härter sein müsste. Aber das ist in meinen Augen quatsch. Ich wurde nach dem Motto erzogen, dass ich anderen Menschen mit dem selben Respekt gegenüber treten sollte, wie ich selbst behandelt werden will.

Ansonsten liebe ich meine Arbeit und verbringe oft 12 oder 14 Stunden vor meinem PC. In meiner Freizeit verbringe ich natürlich viel Zeit mit meiner Frau und meinen 2 Töchtern. Allerdings können 2 und 6 jährige Mädchen auch sehr anstregend sein. :-)

Und wenn ich dann mal wirklich noch zusätzlich Freizeit habe, dann schaue ich entweder Fussball und Football oder ich spiele etwas an meinen Konsolen.

Aber Bloggen macht auch Spaß und deshalb zähle ich das auch mal zu meiner Freizeit. :-)

 

11.) Lebst du das Leben, das du immer leben wolltest?
Das Traumleben schlechthin? :-)

Was ist schon ein Traumleben? Man hat zwar Wünsche im Leben, sollte aber nicht ein Leben lang einem Traum hinterher rennen, sondern auch das schätzen, was man hat. Ich bin gesund und meine Familie auch. Ich kann meine Arbeit selbst bestimmen und werde auch nicht gefeuert oder von einem Chef tyranisiert. Von daher bin ich zufrieden.

 

12.) Nun gibt es bei Blogprojekt ja auch einen Podcast. Wie bist du auf diese Idee gekommen, einen solchen zu erstellen? Wie lief der gesamte Vorgang ab?

Ich höre Podcasts seit circa 2005 und bin seitdem en großer Fan von Podcasts. Deshalb habe ich schon länger mal drüber nachgedacht, einen Podcast zu starten. Aber schreiben ist die eine Sache, sprechen die andere. Ich bin niemand der unbedingt im Mittelpunkt stehen will. Aber da ich so ein großer Podcast-Fan bin, wollte ich es auf jeden Fall mal probieren. Mal schauen was daraus wird.

 

13.) Die Werbetrommel zu bewegen, ist ein sehr wichtiger Aspekt, um einen Top-Blog auch weiterhin Top zu halten. Was machst du in dieser Hinsicht?

Gute Artikel scheiben, Kommentare von Lesern kommentieren, Social News Sites nutzen, Twittern, erlaubte SEO-Maßnahmen durchführen, Kontakte zu anderen Bloggern pflegen etc. Auch solche Dinge wie Interviews mit anderen Bloggern oder der Blog-Check sorgen für Aufmerksamkeit.

 

14.) Man hört immer wieder, dass Bookmarks von enormer Wichtigkeit sind.
Wie stehst du zu dieser Sache?

Du meinst sicherlich Social Bookmarks, wie etwas bei Mister Wong. Naja, ich bekomme da sicher ein paar Besucher, aber es sind nicht gerade Massen. Als ein Teil der Vermarktung sollte man auch die Bookmarks forcieren, indem man z.B. Links zu Bookmarking-Sites unter seinen Artikel baut. Aber es ist nicht mein Hauptvermarktungs-Weg.

 

15.) Machst du dich immer wieder schlau, über die rechtlichen Schritte in punkto Bloggen und falls ja, wo? :-)

Soviel gibt es da nicht. Im Gegensatz zu Shops, gibt es bei Blosg eigentlich nur 3 Hauptbereiche in denen man aufpassen muss. Das ist zum einem natürlich die Kennzeichnungspflicht (Impressum). Zum zweiten ist es die Kennzeichnung von Werbung im Blog. Und das dritte sind Äußerungen im eigenen Blog über Dritte. Wenn ein Leser eine Firma des Betruges bezichtigt, sollte man schon aufpassen. Hin und wieder lese ich mal einen Artikel zu dem Thema, aber nicht permanent. Viel schwieriger ist das Leben in Deutschland als Shop-Besitzer. :-)

 

16.) Nun noch ein wenig über deine Person. Welche Hobbys betreibst du so, neben dem Bloggen? Bist du sportlich aktiv? Engagierst du dich für irgend eine Sache? Interessiert dich die Politik oder die Wirtschaftskrise?

Leider mache ich nicht so viel Sport, wie ich sollte. Deshalb bin ich etwas eingerostet. Aber ich habe mir vorgenommen wieder mehr zu machen und auch schon wieder den Hometrainer aufgebaut. :-)

Ich bin in keinem Verein, versuche aber möglichst oft mit Freunden was zu unternehmen. Da die meisten aber auch Kinder haben, ist das nicht immer so einfach. Ansonsten muss ich mich noch um mein Haus und den Garten kümmern.

Wenn ich etwas Zeit habe, dann spiele ich am PC oder meinen Konsolen. Oder ich schaue mal einen guten Film oder gehe ins Kino. Also nichts besonderes. Politik interessiert mich sehr und natürlich auch die Wirtschaftskrise. Allerdings ist das keine Thema in meinen Blogs, sondern eher was für persönliche Gespräche mit Freunden.

 

17.) Wie sieht so ein Tagesablauf bei dir aus? Ist der eher konstant?

In der Früh bringe ich mit meiner Frau die Kinder in Schule und Kinderkrippe und gehe dann ins Büro. Mit einem großen Kaffee in der Hand schaue ich dann die Mails durch und schalte Kommentare frei etc. Dann schaue ich mir an, was es zu tun gibt und veröffentliche meist einen Artikel auf SiN. Dann arbeite ich den restlichen Tag an Kundenprojekte (mit guter Musik im Hintergrund). Nachdem ich Frau und Kinder wieder eingesammelt habe, beginnt der familiere Teil. Abends setze ich mich dann meist noch mehr oder weniger lang vor den Rechner, bevor ich dann ins Bett gehe und z.B. ein gutes Buch lese. Derzeit gerade “Die Wächter” von David Baldacci. Sehr gut. :-)

 

18.) Nun wohl zur interessantesten Frage, welche die Blogger wohl am meisten begeistert. Wie fing das mit dem Bloggen bei dir an? Wie hast du es geschafft, 2 der stärksten Blogs im deutschsprachigem Raum zu erstellen?Welche Tipps und Tricks gibt es da? :-)

Blogprojekt.de ist ja noch im Aufbau und gerade mal 8 Monate alt. Da braucht es sicher noch Zeit, bis er da ist, wo ich ihn gern haben möchte. Angefangen hat alles vor ein paar Jahren. Ich habe mich an ein paar verschiedenen Blogs versucht, aber das war alles nicht so das Wahre. Durch meine Selbständigkeit hatte ich viele Informationen und Erfahrungen gesammelt und die wollte ich in einem Blog anderen Existenzgründern mitteilen. Darauf entstand Selbständig im Netz. Zudem kannte ich natürlich die Gechichten viele US-Blogger, die viel Geld verdienten und ich wollte probieren, was in Deutschland da möglich ist.

Gerade bei Sinn habe ich vieles erst selber gelernt und nach und nach kleine Erfolge erzielt. Über Nacht ist da gar nichts gekommen.

Deshalb gibt es auch keine Tricks oder Abkürzungen. Man kann natürlich viel im Web lernen und man sollte auch immer bereit sein, was neues zu lernen. Aber vor allem braucht es Durchhaltevermögen, Disziplin und Spaß an der Sache.

 

19.) Was hältst du eigentlich von http://blogger-antworten.com?
Würdest du etwas verändern oder gefällt dir alles so, wie es ist?

Kannte ich vorher nicht und ist ja auch noch nicht so alt. :-)

Dafür machst du deine Sache aber sehr gut. Interviews haben auch in meinem Blog “Selbständig im Netz” sehr gut funktioniert. ich finde es gut, dass du dich für eine relativ klare Nische entschieden hast. Das macht deinen Blog einzigartig und dadurch wirst du sicher auch treue Leser finden. Ich bin gespannt, wie sich dein Blog entwickeln wird.

 

20.) Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, all diese Fragen zu beantworten. Die Blogger wissen das bestimmt genauso zu schätzen wie ich.

Nichts zu danken. Das war mein bisher längstes Interview. Viel Erfolg für dich in Zukunft.

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 15

  1. Pingback

  2. admin says:

    Hey, finde ich auch. Ist ne gute Idee. Mal gucken, wie ich das weiterhin handhaben werde. :-)

  3. Stefan Schmitt says:

    Hey,

    da kann ich dir nur noch empfehlen: Versuche, deinen Partner ins ICQ, MSN oder mIRC zu locken, meinetwegen auch über Skype chatten. Wenn man zurückfragen kann, wird es noch interessanter – finde ich.

    Grüße

  4. admin says:

    Mir fällt das eigentlich gar nicht so schwer wenn ich ehrlich bin. Ist irgendwie sogar total easy für mich. Es ist nur etwas zeitaufwändig, weil ich ja doch immer wieder die Blogs unter die Lupe nehmen sollte, um gute Fragen zu schreiben.
    Also von der Hinsicht her, ist es schon schwer. Der Faktor Zeitaufwand schlägt hier nämlich kräftig zu und ab nun weiß ich auch, dass ich in Zukunft die Fragen nurmehr als Anhang via Word versenden werde, denn nur via E-Mail ist das zu haaresträubend. :-)
    Netten Blog hast btw., ich bin auch schon den einen oder anderen Marathon mitgelaufen. :-)
    Werde ich mich mal umgucken.

  5. Hallo,

    ein schönes Interview mit sehr interessanten Fragen und Antworten. Ich finde sehr gut, dass keine 08/15 Fragen gestellt wurden. Da ich selber auf meinem Blog Interviews führe, weiß ich, wie schwierig es ist, interessante Fragen zu erarbeiten.

  6. admin says:

    Danke für das Kompliment. Sowas freut mich natürlich. :-)

  7. Andreas says:

    Kompliment an beide Seiten.
    Das Interview ist zwar wirklich sehr lang, beim Lesen wird es aber nicht langweilig. Fragen und Antworten sind recht interessant.

    Gruß,
    Andreas

  8. admin says:

    Hey Stefan,
    danke für deine tollen Tipps. :-)

    Stimmt, das würde meinen Rahmen durchaus sprengen, wenn ich solch ein 5 Stunden Interview mit allem drum und dran führen würde.

    Klar, ich schicke die Fragen via Mail und erhalte dann auch eben die Antworten via Mail.

    Aber mir ist durchaus klar, dass da noch viel Potential nach oben besteht. :-)

  9. admin says:

    Oh, in der Eile des Gefechts total vergessen. Gleich erledigt. Danke. :-)

  10. Bin erst durch dieses Interview auf diese Seite gestoßen. Gefällt mir wirklich gut. Erst einen Monat alt und schon solche Erfolge und Interviews mit großen Seiten.
    Dich werd ich im Auge behalten xD

  11. Joerg says:

    Wirklich sehr igutes Interview. Man merkt hier deutlich, dass es ein ehrliches Interesse beiderseiten gegeben hat. Selten leider bei Interviews von Bloggern.

  12. Andi says:

    Gutes und informatives Interview!
    Solltest das aber auch noch in die Kategorie “Interviews” verschieben…

    Gruss Andi

    Ps: Weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog

  13. Stefan Schmitt says:

    Hey,

    ich gebe dir jetzt mal Feedback, sei mir nicht böse, dass ich die negativen Sachen rauspicke, das willst du ja auch wissen ;)

    Also, zuerst ist mir Frage 5 aufgefallen. Peer beantwortet diese eigentlich nicht. “Wie lange brauchst du für einen Artikel” wird mit “ich mache zuerst dies, dann schreibe ich, lese Korrektur und twitter noch rum” beantwortet. Dass da was nciht stimmt, ist klar.

    An dem Punkt habe ich auch das Gefühl, dass das Interview nicht live geführt wurde, sondern du einen Fragebogen geschickt hast, den er dann ausgefüllt hat. Ich weiß nicht, wie es gelaufen ist, aber sowas finde ich immer schlecht. Ich meine, sollte das nun bei dir der Fall gewesen sein, dann ist es trotzdem noch ein gutes Interview, aber an so Sachen wie der angesprochenen Stelle muss man einfach nachhaken, vielleicht auch mal nen kritischen oder frechen Ton anschlagen. Ich denke, in einem Gespräch von Mann zu Mann (auch über ICQ/MSN/IRC oder ähnlichem) ergeben sich einfach gewisse Themen, die man nicht absehen konnte, und bei denen man fast schon nachhaken muss.

    Ich kenn das selbst, habe mal ein vergleichbares Interview gefüht, beziehungsweise führen wollen. Habe mir dann etwa 25 Fragen vorbereitet, bin in das Interview gestartet und habe es über drei Tage mit insgesamt fünf Stunden Chatzeit geschrieben – und trotzdem war es nicht uninteressant (wurde dann aber vom Korrekturleser verschandelt, weshalb ich nen dicken Aufstand geprobt habe…). Ich denke, diese Spontanität, auch mal nachzuhaken, fehlt einfach.

    Außerdem haben sich ein paar Fehlerchen bei dir eingeschlichen. So wie ich Peer kenne, achtet er beim Antworten natürlich auf die Rechtschreibung und Grammatik, allerdings ist es selbstverständlich noch einmal deine Aufgabe, die Antworten zu verbessern. Finde ich allerdings nicht weiter schlimm, wollte ich dir nur mit auf den Weg geben.

    Dazu kommt, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass du Peer einfach ein wenig zu sehr vergötterst ;) Ich meine, ich mag ihn auch und lese beide Blogs ab und an, dann aber immer sehr aktiv und interessiert, trotzdem gibt es sicherlich auch Sachen, die man kritisch hinterfragen kann.

    Und noch eine letzte Sache. An der einen Stelle, als du fragst, wie er sein Geld verdient und ob er selbstständig ist, da habe ich mich echt gewundert. Stellst du diese Frage nun, um ihn dem Leser vorzustellen, oder weißt du es wirklich nicht? Denn so wirkt es, eine Vorstellung gehört meiner Meinung nach in die erste Frage (Hey Peer, stell dich den Lesern doch mal vor und erzähl uns was zu dir, deiner Person und deinem Job.) oder aber in einen Einleitungstext (Peer ist so und so alt, hat zwei Blogs am laufen, in denen er über diese und jene Themen schreibt. Außerdem arbeitet er hier und da und hat daher jene Kompetenzen. Lalala. Aus dem und dem Grund habe ich ihn zum Interview gebeten).

    Das sind so die Sachen, die ich dir mit auf den Weg geben möchte. Ansonsten, wie gesagt, solides Interview. Ich habe es gerne gelesen, hätte mir teilweise aber noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Aber ich glaube, das Problem ist einfach, dass sowas den Rahmen durchaus auch sprengen kann. Trotzdem, mach weiter, denn ich glaube, allein durch Erfahrung und kontinuierliches Arbeiten lernt man schon viel.

    Liebe Grüße,
    Stefan

  14. admin says:

    Danke für das Kompliment. Ich bin da echt sehr bestrebt, die Interviews voran zu bringen.
    Der Screeny von der Hauptseite des Blog-Inhabers sieht außerdem sehr gut aus, wie ich finde.
    Das machen ja auch viele so und mir gefällt das ziemlich gut.

    Mal gucken, wie ich das ganze im Laufe der Zeit noch etwas aufpeppen kann.
    Ich gebe mir jedenfalls Mühe. :-)

  15. Pingback

  16. Christian says:

    Ein schönes Interview, sieht echt toll aus :) Bzw liest sich auch gut ;) Mfg Christian

  17. admin says:

    Das bisher beste Interview, meiner Ansicht nach. Das liegt eben natürlich daran, dass ich nicht immer wieder die selben Standart-Fragen gestellt habe. Wie hätte ich das Interview noch interessanter gestalten können oder ist alles perfekt? :-)

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