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Interview mit http://macinfo.at

Name: Andreas Großauer
Alter: 35
Wohnort: Steyr
Beruf: in der Verwaltung eines Pflegeheims (Buchhaltung und so)
Interessen: Apple, Programmierung, Einrad fahren

Blog: www.macinfo.at
Seitenaufrufe/Tag: ca. 650
unique visits/Tag: ca. 350
Traffic/Monat: ca. 20.000
Page Rank: 3


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1.) Hallo Blogkollege aus Steyr, meiner Heimatstadt. Warum bloggst du? Wie fing das alles an?
2008 hat mich meine Apple-Leidenschaft gepackt. Ich war viel im Internet unterwegs und beschäftigte mich ständig mit Apple und Macs. Und da ich mich so viel mit dem Zeugs beschäftigte, wollte ich mal irgendwas sinnvolles machen und gründete MacInfo.at.
Zu Beginn habe ich Joomla als CMS verwendet (die alte Seite gibt’s sogar noch unter joomla.macinfo.at). Es war mir allerdings zu träge und auch mit den Suchergebnissen war ich nicht wirklich zufrieden. Darum bin ich dann auf WordPress umgestiegen und seitdem läuft es besser.
Ich bastle viel an der Seite herum, mache Änderungen am Template und versuche sie zu optimieren. Aber im Moment bin ich ganz zufrieden damit.

Zu Beginn habe ich auschschließlich über Macs – also den Apple Computern berichtet. Später, als ich mich über Tarife für mein iPhone informieren wollte, stellte ich fest, dass es keine vernünftige Seite gibt, wo ich Tarife vergleichen konnte. Und siehe da: der iPhone Tarifvergleich Österreich war geboren! Später kam noch die Kaufberatung dazu. Hier versuche ich abzuschätzen, wann ein guter Zeitpunkt zum Kauf von Apple-Hardware ist.
Mittlerweile decke ich so ziemlich die gesamte Apple Produktpalette ab. Im Juli kommt ja dann noch das iPad dazu.
Aber die meisten Leser finden über den iPhone Tarifvergleich auf meine Seite.
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2.) Die fette Werbung im Header bringt bestimmt einiges ein, aber verscheuchst du damit nicht potentielle Leser? Wie sehen deine Erfahrungen hierbei aus? :-)
Ob ich Leser damit „verscheuche“ weiß ich nicht. Negative Erfahrungen durch die Werbung habe ich jedenfalls noch nicht gemacht. Ich platziere die Banner im Header und im Seitenbereich und kennzeichne sie als solche. Es gibt keine versteckte Werbung, keine Werbung in den Artikeln selbst und keine lästigen PopUps zum Wegklicken – der RSS-Feed ist werbefrei.
Der Leser kann die Werbung also ignorieren, einer interessanten Anzeige folgen oder MacInfo.at bewusst durch einen Klick auf den Banner oder durch Einkaufen über einen Affiliate-Link unterstützen.
Ich weiß, dass Werbung in der Blogger-Szene etwas umstritten ist. Ich sehe das aber etwas differenzierter und glaube es hängt mit der Thematik des Blogs zusammen. In einem persönlichen Tagebuch-Blog wirkt Werbung natürlich etwas unpassend. Allerdings ist MacInfo.at ein reines News- und Informationsblog zu einem bestimmten Thema und hier kann Werbung – wenn sie den Lesefluss nicht behindert – durchaus als ergänzendes Element zur Information gesehen werden.

Ich selbst klicke bei Webseiten die mir gefallen oft auf deren Werbebanner. Für uns Leser ist es oftmals der einzige Weg die Webseitenbetreiber zu unterstützen und sie zum Weitermachen zu animieren. Mir tut der Klick nicht weh und die Betreiber bekommen ein paar Cent und freuen sich. Ist doch ein guter Deal?
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3.) In Österreich gibt es kaum ernstzunehmende Blogger, wenn es um die Blog-Stärke geht.
Woran liegt dieses Phänomen wohl? Viele bloggen zwar, aber Ahnung von der Materie hat anscheinend kaum ein Österreicher.
Ich kann das eigentlich nur für den Apple- oder Computerbereich beurteilen und da sind mir schon einige Blogs bekannt. Mir fallen da spontan zum Beispiel benm.at oder auch windowsblog.at ein. Zwei relativ erfolgreiche und große Blogs – die Jungs wissen schon was sie tun.
Bei den anderen Bereichen muss ich leider passen, da habe ich echt keinen Überblick.
Aber ich denke, dass Österreich im Verhältnis zu anderen Ländern auch nicht schlechter dasteht. Es gibt halt einige wenige sehr große Blogs, etwas mehr mittlere und sehr viele kleine – wie überall.
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4.) Du bloggst über Mac und betreibst somit wohl den einzig aktiven und sinnvollen Mac Blog in Österreich? Konkurrenzlos und unangefochten die Nummer eins, oder irre ich mich?
Ja, da irrst du dich. Es gibt noch ein paar weitere und die Nummer Eins bin ich mit MacInfo auch nicht. Außerdem kann man das nicht auf Österreich begrenzen. Dem Apple-Interessierten ist es egal ob er seine Infos aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz bekommt.
Man muss somit den gesamten deutschsprachigen Raum betrachten und da gibt es zum Thema Apple, Mac und iPhone  locker um die 200 Webseiten/Blogs.  Und dann noch tausende über die restlichen Welt verstreut ;-)
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5.) Du betreibst deinen Blog, wie oben schon erwähnt, kommerziell. Wie viele Euro nimmst du hierbei pro Monat ein? Welche Möglichkeiten gibt es in punkto Marketing für uns Blogger?
Als kommerziell würde ich das nicht bezeichnen. Ich versuche damit meine laufenden Unkosten durch das Betreiben der Webseite zu decken, mehr nicht. Monatlich ist das allenfalls ein Körberlgeld. Um wirklich Geld damit zu machen braucht man Millionen Visits pro Monat und die habe ich nicht.

Zum Marketing: Ich halte Suchmaschinen-Platzierungen für sehr wichtig. Ca. 65 Prozent meiner Leser finden über Suchmaschinen auf meine Seite. Der Rest kommt über Links, den RSS-Feed und Twitter/Facebook.
Mein großes Zugpferd ist der iPhone Tarifvergleich Österreich. Gib mal „iPhone Österreich“ oder „iPhone Tarif“ in Google.at ein. Da ist MacInfo.at üblicherweise unter den ersten drei Einträgen zu finden.
Aber um gute Platzierungen zu bekommen braucht man irgendwas um aus der Masse hervorzustechen – wie bei mir der Tarifvergleich. So in dieser Form gibt’s den nur auf MacInfo. Und jeder der irgendwie nach iPhone Tarifen in Österreich sucht, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf meine Seite finden.
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6.) Wie viele Stunden bloggst du im Schnitt pro Woche?
Bei mir sind das bei blogger-antworten schon um die 15-20 Stunden pro Woche.
Ich würde auch so ca. 15-20 Stunden pro Woche schätzen, also wie bei dir. Die meiste Arbeit macht das Sichten und Filtern der aktuellen Tagesnews. Ich habe eine Menge RSS-Feeds abonniert und grabe mich täglich durch hunderte News im Internet. Über die wichtigsten und interessantesten Neuigkeiten schreibe ich dann den Artikel. Am Tag sind das dann so zwischen ein bis vier Artikel. Einmal pro Woche prüfe ich dann noch die Richtigkeit des iPhone Tarifvergleiches und der Kaufberatung.
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7.) Warum sollte man sich eigentlich ein Macbook oder ein iPad zulegen? Also ich gehe da nicht mit der Zeit. Mir reicht mein Home Pc und ich denke, solche Utensilien ala iPad etc., benötigen nur Spieser und Menschen, welche eben viel unterwegs arbeiten müßen. Natürlich gibt es immer Ausnahmen und meine Ansicht muß ja auch nicht korrekt sein. :-)
Ich beschäftige mich seit 1987 mit Computern. Von ca. 1993 bis 2008 hatte ich etliche PCs mit MS DOS bzw. später dann Windows-Betriebssystemen. Dazwischen machte ich einige Ausflüge zu Linux. Apple war mir ziemlich egal. Ich habe in meinem Leben auf vielen Betriebssystemen und Computern gearbeitet, viele Probleme gelöst und mich viel geärgert.

Im Sommer 2008 brauchte ich ein neues Notebook und dachte mir: „Kaufst halt mal ein MacBook.“
Naja, was soll ich sagen, Apple hat mich einfach überzeugt. Für mich ist es das beste System. Sehr gute Hardware kombiniert mit sehr guter Software – alles aus einer Hand. Das – denke ich –  ist das Erfolgsrezept von Apple.
Ich arbeite beruflich nur mit Windows. Und für große Unternehmen – ich bin beim Land OÖ beschäftigt – ist das Microsoft Betriebssystem immer noch die erste Wahl. Doch privat kann ich mir nicht mehr vorstellen auf meine Apple-Computer verzichten zu müssen.

Als Apple-User bin ich es gewohnt mich ständig rechtfertigen zu müssen. Wir werden als Lemminge, Apple-Jünger oder Fanboy bezeichnet. Spießer ist mir allerdings neu ;-) Nur das traurige ist halt, die meisten kennen nur Windows und haben keine einziges mal auf einem Apple gearbeitet. Ich habe vieles probiert und halte die Apple-Produkte momentan für das Beste.
Das heißt aber nicht, dass ich alles andere schlecht finde. Und es gibt genug was mir an Apple nicht passt, aber das würde jetzt zu weit führen.

Das iPad ist ein eigenes Kapitel – man muss sehen wie es sich entwickelt. Ich glaube schon, dass es für Tablets einen Markt gibt. Aber als Arbeitsgeräte sehe ich sie eigentlich nicht, eher für den privaten Medienkonsum (E-Mail, Musik, Video, Internet, Bücher, Zeitschriften, Spiele, usw.)
Mich erinnert die ganze Debatte an damals so ca. 1995, als die ersten Mobiltelefone verkauft wurden. Da hat auch jeder gesagt, dass die Dinger doch wirklich keiner braucht. Wie es heute aussieht wissen wir ja alle.
Also, einfach mal abwarten.
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8.) Du hast zur Zeit 84 Follower, ah ne, nun 85 Follower bei Twitter. Betreibst du Twitter aktiv und was hältst du von Twitter?
Twitter ist zwar eine tolle Sache, doch ich nutze es viel zu wenig. Ich bin einfach kein Twitterer. Ich nutze es eher als Informationsquelle. Ich twittere zwar meine neuen Artikel, aber das wars auch schon. Damit mein Getwittere mehr Follower und schließlich mehr Visits für MacInfo.at bringt, müsste ich es viel intensiver betreiben. Gleiches gilt für Facebook.
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9.) Kanntest du http://blogger-antworten.com schon? Was könnte ich verbessern?
Als ich was über Steyr gegoogelt habe, bin ich mal auf deine Webseite gestoßen. Verbessern? Hmm, fällt mir nicht wirklich was ein. Ich denke du bist am richtigen Weg.
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10.) Danke dir für das Interview. ;-)
Bitte gerne. Ciao

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 1

  1. Dieser Werbebanner im Header ist für sehr wenige wohl einfach zu aufdringlich. Die denken dann, dass dieser Blog nur erstellt wurde, um Geld damit zu verdienen. Leute die so denken, sie aber prozentuell betrachtet total minimal, denke ich zumindest.

    Ich denke nicht so. Mich stören nur diese Popups, aber imens. Solch eine Webseite besuche ich dann gewollt nie wieder. :-)

    Ich denke auch, dass man Werbung auf seinem Blog schalten sollte. Soviel wie möglich, solange diese eben nicht aufdringlich ist. Unter jedem Artikel einen Google Adsense Banner online stellen schadet nicht und dem Blog-Inhaber bringt es etwas ein.

    Ich könnte wohl schon selbst 20-30 Euro pro Monat mit Adsense auf blogger-antworten verdienen, aber fehlt einfach noch die Zeit, mich mit dem Marketing zu beschäftigen. :-)

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