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Interview mit blog.imalltagleben.de *Yoga*

 

Name: Bernd Franzen
Alter: 53
Wohnort: Köln
Beruf: Yogalehrer BDY/EYU, freier Biologe
Interessen: Yoga .-) … und viele andere Dinge
Blog: http://blog.imalltagleben.de
unique visits/Tag: 60 – habe schon ewig nicht mehr nachgesehen, lag mal bei über 250 … viel mehr ist bei dem Thema (und meiner Auffassung davon) allerdings nicht zu erwarten.
Seitenaufrufe/Tag: 110
Page Rank: 2
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1.) Bitte stelle deinen Blog vor.
Wie lautet er?
Im Alltag leben – der Prasada Yoga Blog
Wann entstand dieser und warum wurde er in`s Leben gerufen
2006 habe ich begonnen zu bloggen. Mitten in der Yogalehrerausbildung war ich der Ansicht, dass ich der Welt etwas zu sagen hätte. „Im Alltag leben“, und darin eine Richtung zu finden war die Idee die dahinter stand. Seit ein paar Wochen steht „Prasada Yoga Blog“ mit im Titel. Deine Interview-Anfrage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ich das Bloggen wieder intensiviere – also genau richtig. :-)
Danke, habe eben schon einen Riecher dafür. ;-)
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Worum dreht es sich in deinem Blog?
Am Anfang war ich „breit“ aufgestellt. Von Gesundheitstipps über Meditationsanleitungen oder Hinweise zum Abnehmen war alles dabei. Die Tendenz immer mehr Beiträge zum Yoga zu schreiben war aber schon nach etwa zwei Jahren da. Dann hatte ich eine längere Blogpause (2010, 11) in denen ich kaum Artikel online gestellt habe. In dieser Zeit hatte ich eine seelsorgerische Ausbildung. Da ich über die Dinge blogge, die mich (wie auch immer) bewegen, fand ich die Bewegungen in dieser intensiven Ausbildung nicht für die Öffentlichkeit geeignet. Darum war es im Blog sehr ruhig.
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Im Moment bin ich dabei, mich wieder stärker auf Yoga zu fokussieren und Yogathemen aufzugreifen. Dabei spielt auch der Blog wieder eine größere Rolle. Meine Form des Yoga hat einen Namen erhalten, Prasada Yoga. Das bedeutet auch, dass Prasada Yoga ein Profil entwickeln muss. Hier spielt der Blog eine deutliche Rolle, da die Entwicklung des Profils auch eine gewisse Öffentlichkeit braucht, die sich zum Teil im Blog finden wird.
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2.) Welche Ziele verfolgst du mit Bloggen? Könntest du dir vorstellen, diesen Job hauptberuflich auszuüben oder lautet dein Motto: “Just for fun”?
Der Blog ist so eine Art öffentliche Auseinandersetzung mit einem Leben mit Yoga. Es ist der Ausfluss dessen, was bei mir im Yoga passiert. Hinter den 60 unique visits/Tag verbergen sich so im Schnitt 3 bis 4 Besucher, die sich auf dem Blog „festlesen“ und wirklich Zeit auf dem Blog verbringen und Beiträge länger lesen und sich im Blog bewegen. Immer wieder stoße ich auf Menschen die über eine Stunde im Blog lesen (Wahnsinn, wenn man sich die üblichen Verweildauern ansieht!). Für diese Besucher – und für mich selber – schreibe ich.
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Ich bin davon überzeugt, dass – wenn ich wieder regelmäßig schreibe und auf dem Blog aktiv bin – auch wieder mehr Besucher kommen. Kommerziell wird der Blog nie ein Erfolg werden. Es kommen ganz gelegentlich schon mal Besucher vom Blog bis in meine Kurse. Aber das sind Ausnahmen. Menschen, die im Internet nach Yoga-Kursen suchen, wollen sich in aller Regel nicht zuerst mit spirituellen Inhalten wie sie oft auf dem Blog zu finden sind, beschäftigen. Die wollen Yoga für den Rücken oder Yoga als Workout oder was auch immer.
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Umgekehrt sprechen mich allerdings Menschen aus meinen Kursen schon mal auf Bloginhalte an. Und da ich meinen Yogaunterricht im Moment stark ausweite gehe ich davon aus, dass dieser Weg häufiger werden wird. Das sind aber eher Menschen aus der Kategorie die sich auf dem Blog „festlesen“.
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Ob mehr Menschen über den Blog dann in meine Kurse finden, wird sich zeigen. Aber es ist nicht Ziel meiner Bloggerei Kursteilnehmer zu generieren.
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3.) Welche Blogs liest du so und was gefällt dir an deren Blog-Style besonders?
Es gibt eine Reihe von Blogs in meinem Feed. Aber so richtig verfolge ich eigentlich immer weniger. Ein wenig abgedreht in einem sehr traditionsbewussten Yogastil finde ich den Yogaweg (http://svayoga.wordpress.com/) von Vamdev bei dem ich mir nie so ganz sicher bin, ob da jemand in weit entfernte spirituelle Sphären abdriftet oder ob er wirklich die Beine fest im Boden der Realitität verankert. Der Ashtanga und Vinyasa Krama Yoga Maidenhead – Blog von Grimmly (http://grimmly2007.blogspot.de/) ist ein Informationsquelle mit vielen „historischen“ Ausflügen in die Welt des Yogas, die sich sehr schätze. Der Urban Yogini Swantje Nielsen (http://www.urbanyogini.de/) folge ich mit ganz oft einem Schmunzeln und an Diana (http://www.diana-yoga.de/) schätze ich die Stetigkeit einer Yoga-Handwerkerin mit vielen guten Ideen.
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Andere als Yoga Blogs lese ich im Moment nicht … meine Ressourcen sind da einfach zu begrenzt.
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4.) Was hältst du von der Blogosphäre und vom Linkgeiz? Ist ja in aller Munde dieses Thema.
Ich bin da außen vor. Wenn ich mich auf andere beziehe, verlinke ich auch; guttenbergen muss ich nicht. Und in sozialen Netzwerken bin ich nur sehr begrenzt unterwegs (siehe 3). Das war vor wenigen Jahren noch anders, aber das Leben neben dem Netz nimmt einfach zu viel Raum ein. Allerdings bedauere ich sehr, dass es mittlerweile zu viele Systeme gibt, die z.B. die Pingbacks nicht mehr verarbeiten. Die Blogsphäre erreicht nicht mehr automatisch „alle“.
Naja, fast jeder Blogger nutzt WordPress. Klar, gibt ein paar qualitativ hochwertige WordPress Blogs, aber die pingen ja auch bei einem Backlink? Bin ich gerade überfragt. :-)
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5.) Betreibst du deinen Blog kommerzieller Natur? Falls ja, wie viele Euro erwirtschaftest du hierbei pro Monat und wie stellst du das an
Siehe 2. Bis auf wenige ausgewählte Kursteilnehmer und Rezensionsexemplare wie eine Yogamatte und jetzt aktuell ein paar Bücher habe ich keinen direkten monetären Nutzen.
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6.) Was hältst du an sich von Monetarisierung im WWW?
Das Internet ist auch nur das normale Leben. Dort wo sich in den 90er noch vor allem Freaks bewegten, sind jetzt alle unterwegs. Über das Internet bekommt mein Smartphone die Infos über meine nächste Zugverbindung, kaufe ich viele Dinge ein, schaue fast täglich in Wikipedia etwas nach, nutze intensiv ausgewählte Forbildungsmöglichkeiten, kommuniziere mit KursteilnehmerInnen und mache Beratungen via E-Mail und Skype, habe ein Stück meiner Arbeit in Form von Dateien in Cloudablagen. Auch wenn ich oben gesagt habe, dass ich wegen eines Lebens neben Sozialen Netzwerken dort nicht eben hyperaktiv bin, heißt das nicht, dass dieses Leben außerhalb von Internet stattfindet.
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Und warum sollte dieses Leben im Netz nicht mehr oder weniger monetär ausgerichtet sein, als mein Leben in der Stadt, wo ich auch jeden Kaffee, jedes Eis das ich esse, bezahlen muss?
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Mein eigenes Blog bleibt allerdings, jedenfalls bis auf weiteres, (fremd-)werbungsfrei bis auf gelegentliche Rezensionen.
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7.) Kennst du das E-Book vom reichen Sack? Wie stehst du dazu? Schon Erfahrungen gesammelt?
Habe gerade mal rumgegooglet. Nicht meine Spielwiese. Dann müsste ich mich von inhaltlicher Beschäftigung mit meinen Blogthemen wegbewegen. Ich mache meine Inhalte und wenn es ankommt ist es gut, wenn nicht … habe ich meinen Spass gehabt. – Ernsthaft, wenn man über viele Jahre bei einem Blog bleibt, das kommerziell bedeutungslos ist, dann kann die Triebfeder nicht beim Geld liegen.
Schon der zweite Interviewte, der ihn nicht kennt. Naja, immerhin mache ich Werbugn dafür. Finde das E-Book einfach Klasse, darum. :-)
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8.) Wie gefällt dir mein Interview-Blog? Was könnte ich verbessern
Wie ich sehe bist Du gerade selber dabei wieder so richtig aktiv zu werden. Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt. Die Idee finde ich jedenfalls schon mal gut.
Früher antworteten ca. 50% auf meine Interview-Anfragen Mails. Mal gucken, ob das in der Gangart weiter geht. Blogs gibt es ja en masse, also von daher. :-)
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9.) Danke für das Interview und dir viel Glück weiterhin. :-)
Bitte :-)

 

 

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

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