Jürgen Tesch wurde hier interviewt. Er hat ein E-Book erstellt, welches man am rechten Bild ja sehr gut erkennen kann. ![]()
Sein Blog, http://www.leben-lernen-lieben.de, ist ebenso eine Perle, wie ihr Deutschen sagt. Das beste an all dem ist jedoch meiner Ansicht nach, dass Jürgen mir die Fragen nicht wie jeder andere Blogger bisher beantwortet hat. Nein, Jürgen gab Vollgas. Dieses Interview ist echt deluxe, wie ihr Deutschen wohl sagt. Sagt ihr das?
Also, lange Rede kurzer Sinn, zieht euch dieses megalange Interview doch bitte rein. Da hat sich einer echt viel Mühe gegeben. Ich für meinen Teil, kann da nur meinen Hut ziehen, auch wenn ich nie einen trage. ![]()
Auch für Esoterik, Reiki, Kinesiologie, Yoga Leute und dergleichen bestimmt ein extremst interessantes Interview, wie ich finde.
.
.
1.) Hallo Jürgen. Du bist der Inhaber von http://www.leben-lernen-lieben.de. Bitte stelle dich den Lesern ein wenig vor. Was macht dich als Mensch aus?
Lieber Robert, lass mich Dir zunächst einmal herzlich dafür danken, dass Du mir hier die Gelegenheit gibst, mich und mein Internetprojekt vorzustellen. Du leistest mit Deinem Blog einen sehr wertvollen Beitrag, indem Du neben den Großen im Netz auch Neulinge und weniger bekannte Blogger zu Wort kommen lässt.
Nun, wer bin ich? Das ist eine sehr grundlegende Frage, auf die es selbstverständlich nur eine vorläufige Antwort geben kann, denn schließlich entwickle ich mich immer weiter – das habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen. Und auch wenn ich im Laufe der Jahre sehr viel über mich gelernt habe und glaube, mich schon ganz gut zu kennen, überrasche ich mich doch jeden Tag aufs Neue.
Beginnen wir mit eine paar einfachen Daten: Ich bin 47 Jahre jung, ausgebildeter Speditionskaufmann (unter anderem war ich schon in so namhaften Unternehmen wie DHL, TNT und Schenker beschäftigt) und zurzeit selbstständig im Bereich Softwareverkauf und -support, sowie natürlich als Autor. Doch davon später mehr. Gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin Ulrike lebe ich in Ringsheim, einem kleinen Ort am Rande des Schwarzwalds und ganz in der Nähe des Kaiserstuhls. Von unserem Balkon aus haben wir einen freien Blick auf die Vogesen und zum nur 3 Kilometer entfernten Europapark, Deutschlands größtem Freizeitpark, der Dir vielleicht bekannt ist.
Ich bin sehr naturverbunden. Zu meinen privaten Interessen zählen deshalb neben dem Bloggen und Schreiben vor allem das Wandern und das Fotografieren. Eine Auswahl meiner Aufnahmen hast Du Dir ja bereits auf meiner Seite angesehen. Außerdem bin ich eine regelrechte Leseratte, wobei ich vor allem anregende und aufbauende Bücher liebe; Bücher, die in mir die Freude am Leben und die Sehnsucht nach dem Guten steigern; Bücher, die mich herausfordern und weiter bringen. Sie gehören zu meinen besten Freunden. Ihnen verdanke ich viele glückliche Stunden meines Lebens und aus ihnen habe ich auch manches Brauchbare gelernt. Viele der in meinen Beiträgen festgehaltenen Einsichten habe ich aus Büchern gewonnen.
Diese Beschäftigungen passen auch sehr gut zu mir, denn von Natur aus bin ich eher einer der ruhigen und zurückhaltenden Menschen. Ich lebe sehr zurückgezogen und verbringe viele Stunden allein, in denen ich eben lese und schreibe oder auch Musik höre. Es gab Zeiten, da konnte ich mir gut vorstellen, als Einsiedler zu leben, irgendwo auf einer einsamen Berghütte, die ich nur verlassen hätte, um mich mit Büchern und Lebensmitteln zu versorgen. Heute würde ich diese Hütte natürlich mit meiner Lebensgefährtin Ulrike teilen, denn ich habe inzwischen gelernt, wie schön und bereichernd das Zusammensein mit ihr ist.
Wenn Du Dir ein Bild von mir machen willst, dann stelle Dir eine verborgene Quelle vor, die in unsichtbarer Tiefe strömt und in ihrem Strom Geheimnisse mit sich trägt, immer bereit, im Übermaß hervorzusprudeln, nährend und lebenspendend für jeden, der tiefer gräbt. Den größten Teil meines bisherigen Lebens glich ich in gewisser Weise dieser Quelle im Verborgenen. Ich bin der geborene Philosoph und will alles wissen und verstehen und gehe den Dingen gerne auf den Grund. Das brachte mich dann schließlich auch zum Internet.
Durch meine Aktivitäten im Netz fand ich den für mich idealen Weg, meinem Wesen entsprechend zu leben und gleichzeitig ein wenig aus meinem Schneckenhaus herauszukommen und meine Gedanken und meine vielfältigen Talente mit der Welt zu teilen. Womit wir bei Deiner zweiten Frage wären:
.
.
.
2.) Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, solch einen Blog zu erstellen, wie lange gibt es deinen Blog nun schon und worüber schreibst du so? Ahja, und wie motivierst du dich denn immer wieder aufs Neue, einen Artikel zu verfassen?
Da muss ich jetzt etwas weiter ausholen. Wie gesagt, beschäftige ich mich schon sehr lange mit den wesentlichen Fragen des Lebens, weil ich von Natur aus sehr wissbegierig bin. Wann das anfing, kann ich gar nicht so genau sagen. Natürlich habe ich wie wir alle als Kind meine „Warum“-Fragen gestellt. Tiefer ging das aber erst später. Erst als Erwachsener wollte ich wissen, was ein glückliches Leben ausmacht und wie ich selbst besser leben kann.
Das hatte auch mit meinem früheren Beruf zu tun. Wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst, geht es im Transportgewerbe äußerst hektisch zu. Da ist keine Rede von „Achtsamkeit“ und „Geduld“, ganz im Gegenteil. Und da ich mich in diesem Job oft buchstäblich verbiegen musste, um seinen Anforderungen zu genügen, kam es irgendwann zu dem Punkt, an dem ich total ausgebrannt war und spürte, dass es so nicht weitergehen konnte. Das alles entsprach so gar nicht meinem wahren Wesen. Das und noch ein paar andere, damit zusammenhängende Faktoren wie eine zerbrochene Beziehung und ein Berg von Schulden führten schließlich dazu, dass ich mich 1997 von diesem „Leben“ verabschiedete und für ein Jahr ausstieg. Den Beginn meiner Reise habe ich in meinem Bericht Zum Leben erwacht ausführlich beschrieben.
In dieser Zeit entwickelten sich meine Vorstellungen von einem bewussten, gesunden, glücklichen und rundum gelungenen Leben. Zunächst trug ich mich mit dem Gedanken, ein Buch darüber zu verfassen. Doch dann entdeckte ich das Internet als ideale Spielwiese für mich. Da ich festgestellt hatte, dass sich im Prinzip alles, was wir so den lieben langen Tag tun, unter drei Kategorien einordnen lässt, war der Name schnell gefunden, unter dem ich auftreten wollte: Leben Lernen Lieben.
Meine ersten Gehversuche im Netz der Netze fanden bei Freenet statt, wo ich ein kostenloses Blog startete. Meine damaligen Einträge sind noch heute unter http://leben-lernen-lieben.log.ag zu finden. In dieser Zeit habe ich viel über HTML & Co. gelernt. Doch freiheitsliebend, wie ich nun mal bin, genügte mir das auf Dauer nicht. Es musste etwas Eigenes her, und so erblickte am 1. Januar 2005 die Seite www.leben-lernen-lieben.de das Licht der Welt. Es war anfangs eine reine HTML-Seite, die sich aber schon mit den meisten Themen befasste, die Du auch heute wieder in meinem Blog finden kannst.
Was mir da fehlte, war der Kontakt zu meinen Lesern. Ich hatte zwar ein Gästebuch eingebaut, aber das allein brachte mir nicht den Austausch, den ich mir immer mehr wünschte. So beschloss ich, wieder zur Form des Blogs zurückzukehren, mit der ich ja bereits gute Erfahrungen gesammelt hatte. Zunächst richtete ich mir ein fremdgehostetes sogenanntes Design-Blog mit der Domain www.lebenlernenlieben.de ein, das auch guten Zuspruch fand. Dann meldete sich wieder mein Ehrgeiz, mein „eigenes Ding“ zu machen und meiner Kreativität mehr Spielraum geben zu können. Es wurde Zeit für ein eigenes WordPress-Blog. Am 3. Juli 2009 ging mein erster Artikel online: Was ist Achtsamkeit? Der Rest ist Geschichte
Worüber ich schreibe? Im Großen und Ganzen will ich mit meinen Beiträgen das ins Blickfeld rücken, worauf es meiner Ansicht nach in den einzelnen Bereichen des Lebens wirklich ankommt. Mit meinen Texten und Bildern möchte ich in Dir, in meinen anderen Leserinnen und Lesern und auch in mir selbst immer wieder den Wunsch nach einem lebendigen Leben wecken. Sie sollen uns dazu ermuntern, unser eigenes Leben mit wachem Interesse zu beobachten, es zu verstehen und voll anzunehmen, so wie es sich uns zeigt.
Dazu nähere ich mich dem Leben und der Liebe aus ganz unterschiedlichen Richtungen, die sich in den von mir gewählten Themenbereichen widerspiegeln, die von A wie „Achtsam leben“ bis Z wie „Zuversichtlich leben“ reichen. Wobei mir gerade auffällt, dass es letztere Kategorie noch gar nicht gibt. Ich werde also in den nächsten Tagen mal etwas über den gerade in der heutigen Zeit sehr wichtigen Optimismus schreiben. Drei besonders wesentliche Themen könntest Du unter den „drei großen G“ zusammenfassen: Gesundheit, Glück und Glaube (in meinem Fall ist ganz allgemein Spiritualität gemeint). Ich schreibe über die Dinge, die diese drei Bereiche meiner Ansicht nach am besten fördern und über das, was ich selbst dafür tue.
Zu meiner Motivation kann ich nur sagen, dass es mir ganz einfach einen riesigen Spaß macht und dass ich die Welt ein klein wenig besser zurücklassen möchte, als ich sie angetroffen habe, wenn das möglich ist. Es bereitet sehr viel Freude, wenn man anderen Menschen schöne Momente verschaffen und ihnen die eine oder andere Erkenntnis vermitteln kann. Das allein ist für mich schon Grund genug, mich immer mal wieder hinzusetzen und einen Artikel zu schreiben, ein Video zu produzieren oder meinen Zuhörerinnen und -hörern eine kleine Geschichte vorzulesen. E-Mails wie die folgende sind es, die für mich das Bloggen unbezahlbar machen:
“Lieber Jürgen,
meine Ostervorbereitungen waren wieder extrem, jedes Jahr nehme ich mir vor, das Ganze ruhiger anzugehen, und doch lade ich unsere Familie so gern ein, dann koche ich alles selbst und nichts Fertiges … jedenfalls bin ich noch nicht auf der Bank gewesen, um das Buch zu bezahlen.
Umso erstaunter war ich, als ich, nun endlich zur Ruhe gekommen und mal nach den Ostergrüßen geschaut habe, dass Du das Buch schon geschickt hast.
Herzlichen Dank für das unheimlich nette E-Mail, das war eine nette Osterüberraschung.
Ich bin schon lange stiller Gast auf Deiner tollen Internetseite, sie war lange Zeit mein Strohhalm, einmal am Tag was Nettes zu Lesen. Ich hatte Freude und Liebe eingegeben und stieß so zu meiner heutigen Lieblingsseite. Damals gab es auf Deiner Seite jeden Tag einen neuen Beitrag und ich habe mich gefragt, wie Du das alles schaffst. Ich bin auch gern Deinen Links gefolgt, es war immer eine Bereicherung.
Dann hast Du eine neue Seite geschaffen und Deine Beiträge wurden sporadischer, …komisch dann brauchte ich sie nicht mehr so nötig und ging einfach nur mal schauen was es Neues gibt. Jetzt sah ich, dass Du ein Buch geschrieben hast und … es gibt keine Zufälle …ich hatte bei Google “mich selbst lieben lernen” eingegeben … die Seite kenne ich doch!!
Also herzlichen Dank nochmal für die liebe Sendung, Morgen zum “Osterspaziergang” gehe ich gleich an der Bank vorbei.
Alles Liebe für Dich und Deine Familie, weiterhin viel Erfolg mit Deinen tollen Aktivitäten und herzlichen Dank für die positiven Energien im Internet, ich hoffe es wird mehr Positives geben in Zukunft, ich hoffe Du steckst noch viele Menschen an …
herzliche Grüße von Julia.”
Lebensfreude zu empfinden und meinem Leben eine Bedeutung zu geben, halte ich für die wesentlichen Punkte für ein glückliches Leben. Und beides kann ich durch das Bloggen verbinden. Wenn dann andere auch noch einen Nutzen davon haben, dann gibt es nur Gewinner. Was will ich mehr?
.
.
.
3.) „Wie lerne ich, mich selbst zu lieben?“, lautet eine Headline eines Artikels von dir: http://www.leben-lernen-lieben.de/kaufen/wie-lerne-ich-mich-selbst-zu-lieben. Nun, wie lernt man sich selbst zu lieben?
Indem man mein Buch liest und jeden einzelnen darin beschriebenen Schritt gewissenhaft umsetzt
Denn bei dem von Dir genannten Beitrag handelt es sich ja nicht um einen meiner zahlreichen Artikel, sondern um die Bestellseite für mein erstes E-Book.
Nein, im Ernst: Uns selbst zu lieben ist eigentlich etwas ganz Natürliches. Wir alle haben das getan, als wir auf die Welt kamen. Doch unsere Erziehung und unsere Gesellschaft führen nun einmal oft dazu, dass wir das „verlernen“. Und selbst, wenn wir es noch – oder wieder – können, ist uns selbst zu lieben natürlich etwas, das wir genaugenommen unser ganzes Leben üben müssen. So, wie Du, nachdem Du Dich für eine Partnerin oder einen Partner entschieden hast, auch jeden Tag etwas dafür tust – oder zumindest solltest –, damit die Liebe lebendig bleibt und weiter wachsen kann.
Da gibt es keine Grenzen. So wie Gesundheit und Glück sich endlos steigern lassen, so ist das auch mit unserer Liebesfähigkeit. Sie kann sich immer weiter ausbreiten und endet erst dort, wo wir ein alles umfassendes Verständnis erreicht haben und alles und jeden lieben können. Davon sind die meisten von uns allerdings meilenweit entfernt. Und da schließe ich mich selbst durchaus mit ein. Auch ich habe meine Vorlieben und Abneigungen, auch ich bin ein Mensch! Doch wie sagte Carl Schurz so schön: „Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen.“
Bevor ich noch ein wenig zu diesem „Kurs in Richtung Selbstliebe“ sage, möchte ich kurz darauf eingehen, was mich überhaupt dazu qualifiziert, über dieses wichtige Thema zu schreiben. Wie gesagt, komme ich beruflich ja aus einem völlig anderen Bereich. Doch gerade mein oben erwähntes stilles Wesen hat schon sehr früh dazu geführt, dass ich ein Außenseiter war. Ich war von klein auf ein sehr schüchternes Kerlchen, dazu noch ein Rotschopf und sehr schmächtig. Sport war für mich immer Mord. Und entsprechend wurde ich auf der Schule und auch später noch behandelt. Ein positives Selbstbild aufzubauen ist in so einer Situation eine große Herausforderung.
Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, mich so anzunehmen, wie ich bin, und zu mir zu stehen. Ich habe mich auf meine wahren Stärken konzentriert und diese weiter ausgebaut, anstatt immer nur auf das zu schauen, was ich nicht konnte oder war – und worauf andere meiner Ansicht nach Wert legten. Mehr und mehr erkannte ich, dass ich sehr viel zu geben hatte und mein Selbstwertgefühl wuchs. Und weil ich auch anderen helfen möchte, denen es vielleicht genauso geht, habe ich dieses Buch geschrieben. Kommen wir also gleich zu Deiner Frage Nummer 4.
.
.
.
4.) Du hast ein E-Book erstellt, welches 17,77 Euro kostet. Liege ich hierbei richtig? Wie erstellt man denn so ein E-Book, wie viele hast du bisher schon verkauft und wie bringt man diese Dinger an den Mann oder die Frau? Schreibe ich hier denn mit einem Millionär? ![]()
Sagen wir einmal so: Du sprichst bzw. schreibst hier mit einem sehr reichen Menschen, nur dass sich mein innerer Reichtum noch nicht bis zu meinem Geldbeutel herumgesprochen hat. Materiellen Wohlstand oder gar ein kleines Vermögen habe ich mir durch mein E-Book, das ja auch erst seit Anfang März lieferbar ist, NOCH nicht erreicht. Doch allein das Wissen, dass ich selbst in Sachen Selbstliebe so große Fortschritte gemacht habe und dass ich heute fähig bin, auch anderen etwas von meinem Wissen abzugeben, macht mich – zumindest im Herzen – unglaublich reich.
Was den Preis betrifft, liegst Du nur zum Teil richtig. Denn in ihm enthalten ist weit mehr als nur das E-Book. Es gibt daneben auch einen passwortgeschützten Kundenbereich, in dem ich den Käuferinnen und Käufern laufend neue Hilfsmittel und Informationen rund um die im Buch behandelten Themen zur Verfügung stelle. Dabei handelt es sich um Listen, geführte Meditationen, Linktipps, Bücherempfehlungen und vieles mehr.
Außerdem – und das habe ich auf der Verkaufsseite noch gar nicht erwähnt – erhält jeder Käufer ein lebenslanges Abonnement auf Neuerscheinungen. Das heißt, sobald eine neue und erweiterte Ausgabe des E-Books fertiggestellt ist, erhält er per E-Mail einen Link, unter dem er das neue Exemplar herunterladen kann, wenn er das möchte. Und weil es sich hier um ein sehr persönliches Thema handelt, spreche ich jeden Käufer in dem Buch auch mit seinem Vornamen an.
Es wird rund um das E-Book künftig noch weitere Aktionen geben, die aber noch ausgearbeitet werden müssen. Zum Beispiel plane ich gerade einen mehrwöchigen Kurs, der dem oben erwähnten Übungseffekt besser entspricht als ein einzelnes Buch. Jeder, der das Buch vorher erworben hat, nimmt daran ganz automatisch teil, ohne dass es ihn noch einen Cent zusätzlich kostet, wenn er das möchte.
Wie gesagt, ist das E-Book erst relativ kurz auf dem Markt. Die Verkäufe halten sich deshalb noch in Grenzen. Doch die Serverkosten etc. lassen sich damit schon decken. Auch Werbung mache ich recht wenig. Die Käufer sind durchweg Besucher meines Blogs. Wenn die Einnahmen es erlauben, werde ich das Marketing bestimmt noch ausweiten. Bisher begnüge ich mich damit, nach Webseiten, Foren und Blogs Ausschau zu halten, die sich mit dem Thema Selbstliebe beschäftigen, und dort den einen oder anderen wertvollen Kommentar zu hinterlassen. Wer mich dann finden soll, der findet mich auch! Auch die Leser dieses Interviews werden nun bestimmt neugierig geworden sein.
.
.
.
5.) Ein gesundes Leben zu führen, ist definitiv sehr wichtig. Welche Weisheiten kannst du uns hierzu mit auf den Weg geben?
Da hast Du vollkommen recht. Schon Arthur Schopenhauer sagte ja: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Was ich dazu sagen kann ist eigentlich ganz einfach, denn die Bedingungen für körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden haben sich kaum geändert, seit es Menschen auf diesem Planeten gibt. Für mich spielen hier vor allem folgende Faktoren eine bedeutende Rolle:
· Ich atme bewusst und achte auf eine vernünftige Ernährung.
· Ich bewege mich so oft wie möglich an der frischen Luft und nutze einen großen Teil meiner Zeit für Dinge, die mich und andere weiterbringen.
· Ich sorge für die nötige Entspannung und erholsamen Schlaf.
· Ich bewahre mir meine zuversichtliche Lebenseinstellung und mein Vertrauen in die Selbstheilungskräfte meines Körpers.
· Und ich bringe so viel Freude wie möglich in mein Leben, denn sie ist es, die meiner Seele gut tut.
Wenn Du etwas für Deine Gesundheit tun willst, dann denke vor allem daran, dass wirkliche und dauerhafte Veränderungen nicht über Nacht geschehen – besonders, wenn es sich um eingefahrene Denkmuster und Verhaltensweisen handelt. Das Wichtigste ist, dass Du Dir bestimmte Rituale schaffst, das heißt, dass Du die gesundheitsfördernden Maßnahmen, für die Du Dich entschieden hast, fest in Deinen Tagesablauf einfügst.
Bei mir persönlich sieht das so aus, dass ich vieles davon schon am frühen Morgen „abhake“ und dadurch frisch und munter in den Tag starte. So beginne ich den Tag zum Beispiel regelmäßig mit einem kleinen Bewegungsprogramm, das ich hier beschrieben habe. Das verschafft mir schon mal den ersten Energieschub.
Ganz wichtig ist auch eine ausgewogene Ernährung, wobei es unterschiedliche Ansichten gibt, was die „richtige“ Ernährungsweise ist. Ich selbst verzichte zum Beispiel weitestgehend auf Fleisch. Möglichst frisches, naturbelassenes Gemüse und Obst, Salate, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüsse, Samen, kaltgepresste Pflanzenöle sowie wertvolle Sauermilch- und Käsearten bieten alles, was Dein Körper wirklich braucht, um lange vital zu bleiben.
Die dritte Säule ist ganz klar die Entspannung. Plane deshalb über den Tag verteilt immer wieder Pausen ein, in denen Du Dich einfach mal zurücklehnst, eine kurze Meditation machst oder Dir den Wind um die Nase wehen lässt. Wann immer möglich, mache ich nach dem Mittagessen einen kurzen Spaziergang in der Natur. Das belebt und gibt mir die nötige Kraft für die am Nachmittag anstehenden Arbeiten.
Und das Allerwichtigste von allem: Genieße, was Du tust, habe Spaß an allem und lache so oft wie möglich, denn Lachen ist gesund. Es lockert die Muskeln, befreit aufgestaute Emotionen und setzt Glückshormone frei. Zwei Minuten Lachen sind für Körper und Geist so gesund wie etwa 20 Minuten Joggen.
.
.
.
6.) Sich in jemanden zu verlieben ist bestimmt ein tolles Gefühl, nur wie geht man damit um, wenn diese Liebe nicht erwidert wird?
Wie „man“ damit umgeht, ist schwer zu sagen. Ich kann nur davon sprechen, wie ich selbst damit umgegangen bin, denn auch ich durfte diese schmerzliche Erfahrung bereits machen – sogar mehr als einmal. Wie gesagt, war ich immer ein sehr schüchterner Mensch und entsprechend schwer fiel es mir, einer Angebeteten meine wahren Gefühle zu zeigen, geschweige denn, sie auszusprechen. Ich habe mich in jungen Jahren oft so unbeholfen angestellt, dass selbst die Frauen, die anfangs Interesse an diesem „geheimnisvollen“ Schweiger hatten, sich sehr schnell anders entschieden.
Irgendwann habe ich dann angefangen, mir solche Fragen zu stellen, wie ich sie in meinem E-Book aufgeführt habe: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie kann ich meine Selbstachtung und mein Selbstwertgefühl steigern? Was kann ich mir Gutes tun? Vertraue ich mir selbst? Wie kann ich mich selbst behaupten? Welches sind meine Stärken und meine wahren Werte? Was kann ich für andere tun? Und mit jeder Antwort wurde ich mehr zu dem Menschen, der ich heute bin. Und als ich mich wirklich selbst liebte, tanzte eines schönen Abends Ulrike in mein Leben.
Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit war wohl, dass Liebe IMMER ein Geschenk ist. Du kannst sie nicht erzwingen, Du kannst sie nur annehmen und genießen und vielleicht ein paar Dinge tun, um sie lebendig zu erhalten. Denn obwohl alle gerne von bedingungsloser Liebe sprechen, sollten wir uns im Klaren sein, dass die Liebe selbst ihre Bedingungen hat, unter denen sie einfach besser gedeiht als unter anderen, so, wie jeder Gedanke, jedes Gefühl und jedes lebendige Wesen. Eine dieser Bedingungen ist Freiheit. Bei Ulrich Schaffer habe ich dazu eine schöne Textstelle gefunden:
Dann ging sie an den Strand, und sie bat ihn, seine Hand zu einer Schale zu machen und offen zu halten. Dann füllte sie sie mit trockenem, heißem Sand, bis dieser zu einem kleinen Berg in der Hand wurde.
„Siehst du, wie reich du bist“, sagte sie dann.
Er aber verstand nicht, was sie meinte.
„Versuche, den Sand zu halten.“
Er drückte die Hand zusammen, versuchte, die Finger so zu stellen, dass kein Sand entkommen konnte. Es gelang ihm nicht. Je mehr er versuchte, den Sand zu halten, desto mehr rann ihm zwischen den Fingern hindurch. Als er die Hand wieder öffnete, war sie fast leer.
Doch zurück zur unerwiderten Liebe. Es kommt hier natürlich sehr darauf an, wie die Situation im Einzelnen aussieht. Wart ihr zusammen und die Gefühle des/der anderen haben sich geändert und er/sie hat Dich verlassen, oder hast Du sie/ihn nur aus der Ferne angehimmelt, und es gab überhaupt keine Beziehung, in der Du hättest feststellen können, ob sie/er überhaupt die/der „Richtige“ ist. Oft machen wir uns ja nur Illusionen und projizieren unsere Vorstellungen einer „Traumfrau“ oder eines „Traummannes“ auf einen Menschen, in den wir verliebt sind. Wer so unerreichbar ist, den stellen wir gerne auf ein Podest. Wie sollen wir auch wissen, wie dieser Mensch wirklich ist?
Wichtig ist, dass wir irgendwann erkennen, dass Liebe ohne Gegenliebe nur Schmerzen verursacht. Nachdem Du akzeptiert hast, dass die Gefühle des anderen Dir gegenüber nun einmal so sind, wie sie sind, ist es meiner Meinung nach wichtig, auf Abstand zu gehen und sich mit den Dingen abzulenken, die einem noch wichtig sind, zum Beispiel eigene Interessen oder das Zusammensein mit guten Freunden, die Dich so nehmen, wie Du bist, und Dich spüren lassen, dass Du trotz allem ein liebenswerter Mensch bist, auch wenn diese eine Person das anders sah. Deine Gefühle werden sich dadurch nicht in Luft auflösen, aber Du wirst Dich weniger in sie hineinsteigern. Und irgendwann heilt die Zeit dann auch diese Wunde – wenn Du Glück hast. Manchmal bleibt aber auch ein bitterer Nachgeschmack für den Rest Deines Lebens, und so hat die Liebe immer etwas Ähnlichkeit mit einer wirklich edlen Tafel Schokolade – sie ist zuckersüß und zartbitter zugleich.
Gerade in einer solchen Phase ist es besonders wichtig, dass Du gut für Dich selbst sorgst und Dir immer wieder bewusst machst, was Dein Leben neben dem geliebten Menschen noch so alles lebenswert macht. Auch wenn es schwer fällt, das in diesen Momenten der Enttäuschung, der Wut und der Traurigkeit zu sehen – diese Dinge sind immer da! Wenn Du trotz allem Deinen Weg gehst und Dir dann jemand begegnet, der wirklich zu Dir passt, ergibt sich alles Weitere oft von ganz allein. Und diese wahre, neue Liebe ist auch das Einzige, das die alten verletzten Gefühle wirklich heilt.
Noch eine abschließende Bemerkung zu dieser Frage: Du solltest deutlich unterscheiden zwischen „Verliebtheit“ und echter „Liebe“. Das eine hat mit Schmetterlingen im Bauch, mit überschäumenden Hormonen und den eigenen Wunschvorstellungen zu tun – diese Verliebtheit macht sprichwörtlich blind. Doch wahre Liebe ist eine Entscheidung, eine innere Haltung dem anderen gegenüber, eine bestimmte Verhaltensweise, die Du ständig erneuern und üben musst, damit sie erhalten bleibt. Lieben ist ein „Tunwort“, wie wir in der Grundschule gesagt hätten. Also weit mehr als ein Gefühl.
Lieber Robert, das war die Frage in diesem Interview, an der ich am meisten zu knabbern hatte. Vieles muss hier auch ungesagt bleiben, weil es eben immer auf den Einzelfall ankommt. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Alles fängt bei Dir an, auch die Liebe. Und genau deshalb ist es so wichtig, sich selbst lieben zu lernen!
.
.
.
7.) Du erhältst im Schnitt schon einige Kommentare pro Artikel. Wie machst du das? Liegt dies wohl auch daran, dass du in einer Blog-Nische beheimatet bist, in welcher es nicht sehr viel Konkurrenz gibt?
Zum einen gibt es eine Menge Blogs, die bedeutend mehr Kommentare bekommen, völlig unabhängig von der tatsächlichen Anzahl der Besucher. Das liegt dann daran, dass in den entsprechenden Artikeln Fragen aufgeworfen werden, die zur Diskussion anregen. Bei mir ist das eher weniger der Fall, da ich oft ein Thema schon so umfassend behandle, dass es kaum noch etwas dazu zu sagen gibt. Das merke ich deutlich daran, dass ich bei kurzen Beiträgen mehr Resonanz feststelle als bei den umfangreicheren. Man kann es natürlich wie Peer Wandiger versuchen und ein Preisausschreiben starten, bei dem jeder Kommentator eine Gewinnchance hat. Doch das liegt mir persönlich fern.
Ob jemand etwas zu meinen Texten und Bildern sagen möchte, das ist immer seine eigene Entscheidung. Insofern müsstest Du meine Leserinnen und Leser fragen, wie SIE das machen, und vor allem, warum. Ich biete lediglich die technischen Möglichkeiten und hoffentlich so interessante Inhalte, dass sie zum Nach- und Weiterdenken anregen. Selbstverständlich bin ich dankbar für jede Rückmeldung. Und wenn ich dem Gesetz der Anziehung Glauben schenke, dann bewirkt genau diese Dankbarkeit, dass mehr davon in mein Leben bzw. in meine Kommentarliste kommt.
Worauf ich großen Wert lege, ist die persönliche Ansprache jedes einzelnen Besuchers. Wer bei mir einen Kommentar hinterlässt, bekommt in der Regel auch eine prompte Antwort, sofern es sich nicht um eine klare Feststellung handelt. Dann überlasse ich auch gerne dem Gast das letzte Wort. Ich kann nur vermuten, dass dieses Verhalten – das für mich selbstverständlich ist – auch von meinen Leserinnen und Lesern geschätzt wird. Im Übrigen sind es meist die gleichen Menschen, die etwas von sich hören lassen. Das ist vollkommen normal. Ich selbst habe eine große Anzahl von Blogs in meinem Feedreader. Wenn ich zu jeder Veröffentlichung „meinen Senf dazugeben“ wollte, müsste mein Tag mindestens 48 Stunden haben
Was die Nische angeht, finde ich meinen Blog gar nicht so einzigartig. Es gibt sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die sich mit den wesentlichen Fragen des Lebens auseinandersetzen. Pionier und nach wie vor mein absoluter Favorit im Netz ist hier ganz klar www.zeitzuleben.de. Doch auch unzählige andere Blogger und Webseitenbetreiber philosophieren über „meine“ Themen. In anderer Form selbstverständlich, jeder eben auf seine Weise. Das macht ja gerade den Reiz und die Vielseitigkeit des Internets aus.
Was mich in gewisser Weise abhebt ist höchstens die Tatsache, dass ich mich voll und ganz auf die Sonnenseiten des Lebens konzentriere. Manchem mag das wie Schönfärberei erscheinen, und das ist vielleicht sogar so. Ich denke aber, wir alle kennen die andere Seite nur zu gut – aus unserem eigenen (Er)Leben oder aus den Schreckensmeldungen, die tagtäglich in den Massenmedien verbreitet werden. Da finde ich es sehr wichtig, dass wir uns immer wieder bewusst machen, wie herrlich das Leben sein kann und wie gesegnet wir in Wirklichkeit sind. Dazu möchte ich mit www.leben-lernen-lieben.de meinen Beitrag leisten.
.
.
.
8.) Bringt dir dein Blog Geld ein und falls ja, wie viele Euro, im Schnitt, pro Monat und durch welche Vermarktungsmöglichkeiten geschieht dies?
Ich sage nichts ohne meinen Anwalt und meinen Steuerberater
Nein, wie schon beim E-Book erwähnt, sind die Einnahmen – noch – recht mager. Es ist noch kein stabiler Trend zu erkennen, einmal davon abgesehen, dass es leicht bergauf geht. Was aber bei einem Start ganz unten im Tal nur natürlich ist. Von 0 auf 1 ist schon eine 100%ige Steigerung. Ich freue mich über jeden Verkauf, das ist ganz klar. Doch in erster Linie deswegen, weil ich dann weiß, dass sich wieder jemand mit dem wichtigsten Menschen befasst: mit sich selbst. Denn mit uns selbst sind wir von unserem ersten bis zu unserem letzten Atemzug zusammen!
Neben meinem eigenen Produkt bewerbe ich sehr gerne die Programme meines Freundes André Loibl, und das vor allem deshalb, weil sie meine eigene Arbeit sehr gut ergänzen und sie mein eigenes Leben sehr bereichert haben. Erst vor wenigen Tagen hat er seinen Online-Shop neu gestaltet und auch zwei nigelnagelneue Audio-Programme präsentiert. Wenn jemand über meinen Link kommt und eines seiner Angebote wahrnimmt, erhalte ich eine sehr großzügige Provision. Ansonsten habe ich nur die üblichen Partnerlinks von Amazon im Einsatz, wenn ich Bücher vorstelle.
Da ich durch mein Hauptgewerbe steuerpflichtig bin, darfst Du von jedem Euro (also auch für die 17,77 Euro für mein Buch) noch die Umsatzsteuer von 19% abziehen. Dann kannst Du Dir vorstellen, was unter dem Strich übrigbleibt.
Ich glaube an das Prinzip von Geben und Empfangen und bin sicher, dass sehr viele Besucher mir gerne eine Kleinigkeit zukommen lassen würden, wenn sie von meinen Veröffentlichungen in irgendeiner Weise profitiert haben. Das ist auf die Entfernung nur oft etwas schwierig. Für alle, die Vertrauen in den Dienstleister PayPal haben, gibt es die Möglichkeit, mir eine Tasse Tee auszugeben. Da die meisten wohl hier und da gerne ein Foto mitnehmen, habe ich diesen Hinweis auf den Seiten meiner Fotogalerie hinterlegt.
Fakt ist, wenn ich den Stundenlohn ausrechnen sollte, den ich erziele, dann käme ich nur in den Cent-Bereich. Davon könnte vermutlich auch der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin nicht leben, auch wenn er immer nur kalt duscht und seine Brötchen kurz vor Ladenschluss bei IDLA einkauft
Doch ich bleibe weiter mit Herzblut am Ball – und wer weiß, vielleicht findet sich ja über dieses Interview ein zahlungskräftiger Sponsor. Denn wie so viele träume natürlich auch ich davon, irgendwann allein von dem leben zu können, was mir wirklich Freude macht. Und ich arbeite daran. Wenn die Zeit reif ist, wird sich mein Einsatz sicher auch in barer Münze auszahlen.
.
.
.
9.) Wie viele unique visits/Seitenaufrufe hast du denn so pro Tag und wie steht es um deinen Traffic?
Ehrlich, den Traffic habe ich mir aufgrund Deiner Frage heute zum ersten Mal angesehen. Das waren im März knapp 10 Gigabyte. Da habe ich noch jede Menge Luft nach oben. Was die Seitenaufrufe angeht, so lagen die an meinem bisher stärksten Tag bei 1.162 und bewegen sich im Schnitt bei 300 bis 400 pro Tag manchmal auch 800, mit etwa 3 bis 4 Seiten/Besucher. Das ist bei einem schnelllebigen Medium wie einem Blog aber auch sehr stark von meiner eigenen Aktivität abhängig. Im Februar habe ich beispielsweise sehr wenig gebloggt und rutschte dann auch schon mal unter die 100er-Marke.
Prinzipiell glaube ich aber nur der Statistik, die ich selbst manipuliert habe. Außerdem veröffentliche in meinem Feed den kompletten Artikel – das bevorzuge ich auch selbst gegenüber der gekürzten Version und freue mich deshalb sehr, dass auch Du diese Form gewählt hast. Es ist also anzunehmen, dass viele Leser gar nicht erst auf mein Blog kommen, sondern die Beiträge direkt in ihrem Reader lesen.
Daneben biete ich auch ein E-Mail-Abonnement für neue Beiträge an. Auch diese Leser kommen wahrscheinlich eher selten direkt auf den Blog. Deshalb genieße ich alle Art von Zahlen in diesem Zusammenhang mit Vorsicht. Letztlich ist ja auch nur wichtig, ob die Besucher, die da waren, einen Gewinn mit nach Hause nehmen. Qualität ist mir in jedem Bereich meines Lebens bedeutend wichtiger als Quantität. Ich selbst wähle ja auch gezielt aus. Warum sollte ich 5.000 Twitterern folgen, wenn ich das alles gar nicht lesen kann. Nur, damit sie auch mir folgen? Waschechte Internet-Marketer mögen das anders sehen, und auch zu Recht. Für mich persönlich ist das zweitrangig.
.
.
.
10.) Deine Fotogalerie gefällt mir sehr gut. Erlaubst du es Bloggern, deine Fotos für ihre Blogs zu nutzen?
Stimmt, die ist wirklich sehr schön geworden. Da bin ich auch wirklich stolz darauf. Und sobald ich mir etwas Zeit nehmen kann, wird sie auch noch ergänzt. Auf meiner Festplatte liegen noch sehr viele Schätze, die sich dort präsentieren wollen. So nach und nach wird das dann eine richtige Fundgrube für alle, die schöne Bilder mögen.
Es war mir schon von Beginn an klar, dass alles, was ich im Internet veröffentliche, sehr leicht kopiert und für andere Zwecke genutzt werden kann, auch wenn rein formal für jeden einzelnen Text und jedes Foto das Urheberrecht gilt. Auch noch so ausgeklügelte Vorkehrungen können mit den heutigen technischen Möglichkeiten leicht umgangen werden. Und ein Wasserzeichen über das ganze Bild würde genau meiner Absicht widersprechen.
Deshalb habe ich schon bei meinen ersten Projekten ein von mir so getauftes „CopyFree“ entwickelt, das besagt, dass Du alle Fotos, Grafiken und Texte unter Angabe der Quelle gerne für Deine Zwecke nutzen und auch an andere weitergeben darfst. Das ist sogar ausdrücklich erwünscht, denn ich möchte das, was ich zu zeigen und zu sagen habe, mit so vielen Menschen wie möglich teilen.
Wie gesagt, würde ich mich über eine kleine Spende riesig freuen. Es ist aber keine Pflicht. Ein gutes Beispiel sind die Blogs von Doris (Licht & Liebe und Zeit für Gefühle). Sie hat mir per PayPal einen angemessenen Betrag überwiesen und nutzt seitdem meine Fotos sehr fleißig.
Damit Deine Leser wissen, worüber wir sprechen, hier eine kleine Collage. Alle Bilder gibt es in der von Dir erwähnten Fotogalerie.
Link zur Original-Collage: http://www.leben-lernen-lieben.de/images/583breit/collage.jpg
.
.

.
.
.
11.) Was denkst du denn eigentlich, wie sich die Materie des Bloggens im Laufe der Zeit entwickeln wird? Also mir kommt es so vor, als ob man in den letzten 3-4 Monaten in den Medien immer mehr von Blogs hört.
Das liegt natürlich hauptsächlich an Dir, lieber Robert. Durch Deine Interviews spricht sich bis in die oberen Etagen der Medienschaffenden herum, was für Perlen es da im Internet zu entdecken gibt
Ganz davon abgesehen blicke ich der Zukunft sehr zuversichtlich entgegen, was die Verbreitung von Blogs im deutschsprachigen Raum angeht. Wenn ich mir nur ansehe, wie viele neue Blogs allein in den vergangenen Monaten entstanden sind. Und was wir mitbekommen ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Viele Trends kommen ja bekanntlich aus den USA zu uns, und verglichen mit den dortigen Zahlen sind wir noch in der Internet-Steinzeit.
Im Moment wird ja gerade die Breitbandversorgung für den ländlichen Raum gefördert, zu dem auch wir in Ringsheim uns noch zählen dürfen. Wenn die technischen Voraussetzungen für alle stimmen, werden auch die Blogs immer mehr interessanten Inhalt wie Videos und Audios bieten, die Entwicklung geht ja schon jetzt ganz stark in diese Richtung. Die Produktion solcher Formate ist heute ein Kinderspiel und auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich oder sogar kostenlos machbar.
Dadurch wird sich die Art, wie wir Blogs und das gesamte Netz betrachten, auch bei uns grundlegend ändern. Für die meisten – vor allem der etwas älteren Generation – dürfte das Internet vor allem eine Informationsquelle sein. Filme schauen wir wie gewohnt im Kino oder vor der Mattscheibe. Musik kommt aus dem Radio oder der HiFi-Anlage. Doch mit steigender Qualität und größerem Angebot wird der Laptop oder PC immer mehr zum Unterhaltungsmedium werden, wie das bei den jungen Leuten ja schon längst der Fall ist. Auch die Preisentwicklung z.B. bei Monitoren spricht sehr dafür und die Verbreitung von Smartphones. Wer heute etwas auf sich hält, macht sein Blog iPhone-tauglich.
Ich will mal einen mutigen Blick in die Zukunft wagen: Irgendwann wird jeder Internetnutzer auch seine eigene Webpräsenz haben. Das fängt beim Schüler an, bei dem das eigene Blog die altbekannte Brieffreundschaft ersetzt, geht über den Studenten, der über seine eigene Website seinen künftigen Arbeitgeber auf sich aufmerksam macht und endet bei der Großmutter, die der Jugend ihre besten Rezepte und Lebensweisheiten verrät. Wir alle werden immer mehr zu „Machern“ als zu Konsumenten. Das wünsche ich mir jedenfalls. Denn in uns allen steckt ein ungeahntes Potenzial. Und ich freue mich, dass ich ein Teil dieser Entwicklung sein darf.
.
.
.
12.) Sind denn Social Bookmarks noch top oder schon flop und wie stehst du zu Webkatalogen und Blog-Verzeichnissen?
Gut, öffentlich verwaltete Lesezeichen haben natürlich den Vorteil, dass man sie nur einmal zentral erfassen muss und dann unabhängig von Ort und Rechner jederzeit darauf zugreifen kann. Das ist praktisch und spart Zeit. So weit die Theorie. Was mich betrifft, sieht die Praxis ganz anders aus. Ich habe zwar selbst ein paar Seiten bei Mister Wong gelistet und biete auch auf meinem eigenen Blog die Möglichkeit, Bookmarks zu setzen, aber wirklich nutzen tue ich diese Dienste nur äußerst selten.
Meist ist es doch so, dass man eine bestimmte Information sehr schnell benötigt. Dann ist bei mir Google immer noch die Quelle meiner Wahl, auch wenn es Alternativen zum Marktführer gibt. Und Blogs, die mich wirklich interessieren, die abonniere ich per Feedreader. Wenn dann eine Perle dabei ist, die ich auch mit meinen Lesern teilen möchte, dann bekommt die Seite einen Platz in meinen Linkempfehlungen, wo ich sie auch selbst schnell wiederfinde. Einen Dienst, den ich darüber hinaus gerne nutze, wenn ich zu einem bestimmten Thema recherchiere ist Google alerts.
Blogverzeichnisse wie zum Beispiel Bloggerei, Bloggernetz oder Technorati sind nur insofern interessant für mich, dass ich meine Beiträge dort pinge. Ob das wirklich einen spürbaren Effekt auf meine Besucherzahlen hat, kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen. Auch Webkataloge nutze ich nicht. Ich kann allerdings nicht über das Suchverhalten anderer Internetnutzer sagen, da gibt es bestimmt Studien darüber. Ich denke aber, dass es künftig immer mehr auf eine Art Mund-zu-Mund-Propaganda hinauslaufen wird. Ein Blogger postet etwas Interessantes und das macht dann die Runde. Für jedes Thema hat sich ja mittlerweile eine richtig kleine Familie von Gleichgesinnten gebildet, die sich immer wieder untereinander austauschen.
.
.
.
13.) Welche Plugins kannst du empfehlen?
Es wurden und werden eine Fülle hervorragender und sehr hilfreicher Plugins entwickelt, also Module, die die vorhandenen Funktionen erweitern und damit die Arbeit noch komfortabler machen. Allein WordPress selbst listet aktuell bereits über 9.000 davon auf. Du kannst im Netz auch viele Blogbeiträge nach dem Motto „Die besten WordPress-Plugins“ finden. Doch ich finde, was „das Beste“ ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Letztlich hängt die Verwendung einzelner Plugins vom jeweiligen Projekt ab.
Ich persönlich habe mich bei der Auswahl der von mir verwendeten Plugins an meinen Wahlspruch „Weniger ist mehr!“ gehalten und mich auf das Wesentliche beschränkt: die Darstellung meiner Inhalte und die Benutzerfreundlichkeit für meine Gäste. Hier die Details:
Da ich sehr viel fürs Auge und auch schon einiges fürs Ohr biete, was in Zukunft sicher noch zunehmen wird, lege ich besonders viel Wert auf eine einfache, schöne und benutzerfreundliche Präsentation meiner Fotos, Videos und Audio-Dateien. Hierbei helfen mir folgende drei Plugins:
· Lightview Plus verwende ich für einen gelungenen „Auftritt“ meiner Fotos. Es öffnet ein Fenster, in dem die Originalversion der Bilder in ihrer ganzen Pracht zu sehen ist. Gleichzeitig ist es möglich, sich eine Diaschau anzeigen zu lassen, sofern mehrere Bilder auf der geöffneten Seite vorhanden sind. Wirf am besten einen Blick in meine Fotogalerie und klicke eines der Vorschaubilder an. Dann siehst Du, was ich meine.
Ein kleiner Hinweis: Im Gegensatz zu den meisten WordPress-Plugins, die lediglich heruntergeladen, aktiviert und eventuell eingestellt werden müssen, ist hier noch ein weiterer Schritt erforderlich. Genaues dazu erfährst Du beim Autor selbst.
· Mit Viper’s Video Quicktags lassen sich ganz einfach Videos von verschiedenen Videoportalen wie YouTube, Vimeo und vielen anderen einbinden. Daneben nutze ich es auch zum Einfügen meiner eigenen Flash-Videos aus der beliebten Serie Auf den Punkt gebracht.
· Das Podcasting Plugin by TSG hat mehrere Funktionen wie zum Beispiel iTunes-Unterstützung und das Erstellen von Podcast-Feeds. Damit werde ich mich noch näher beschäftigen, wenn ich in diesem Bereich aktiver bin. Momentan nutze ich es vor allem, um einen eleganten Audio-Player auf meinen Seiten anzeigen zu lassen, mit dessen Hilfe Du auch meine Stimme „genießen“ kannst. Hier ein Beispiel.
Ich schreibe für meine Besucher. Deshalb sind die Funktionen am wichtigsten, die sie brauchen, um sich auf meinem Blog zurechtzufinden und sich selbst einzubringen. Das möchte ich für meine Leserinnen und Leser so bequem wie möglich machen. Darum setze ich hierfür den Großteil meiner Plugins ein:
· Meine Leser sollen finden, was sie suchen. Deshalb habe ich mit Search Everything die Blogsuche unter anderem auch auf Kommentare erweitert. Was genau durchsucht werden soll und ob zum Beispiel die Suchbegriffe durch eine bestimmte Farbe hervorgehoben werden, das alles lässt sich wie gewünscht einstellen.
· Der Dagon Design Sitemap Generator erzeugt automatisch eine Übersicht aller im Blog vorhandenen Seiten und Artikel, wie ich sie unter dem Karteireiter Inhalt abgelegt habe. Dieses Inhaltsverzeichnis kann sehr leicht nach eigenen Wünschen angepasst werden und bietet so einen gelungenen Einstieg in das Blog oder die Website.
· Simple Tags ist wohl eines der besten Werkzeuge, um Schlüsselwörter zu verwalten. Es bietet sehr viele Möglichkeiten. Ich selbst verwende es zurzeit „nur“ für die Anzeige themenverwandter Seiten und Artikel unterhalb meiner Beiträge, damit die Leser sofort die Texte finden, die sie außer dem gerade gelesenen noch interessieren könnten.
· Ganz neu eingerichtet habe ich die Wibiya Toolbar, mit der man verschiedene Dienste, Applikationen und Widgets aus dem Social-Media-Bereich sehr einfach über eine Web-basierte, individuell einstellbare Leiste in sein Blog einfügen kann. Du findest sie unten am Rand in Deinem Browser und kannst beispielsweise direkt auf meine Flickr-Galerie oder meine YouTube-Videos zurückgreifen und mich bei Facebook oder Twitter besuchen.
· Apropos Social-Media: Mithilfe von Cute Profiles lasse ich am linken Rand meiner Seite verschiedene Buttons anzeigen, die Dich mit einem Klick direkt zu meinen weiteren Aktivitäten und Profilen im Internet führen.
· Mit Get Recent Comments zeige ich die letzten Kommentare in der Seitenleiste an. So kann der Besucher gleich sehen, wer etwas zu meinen Beiträgen gesagt hat und auch gerne mitreden, wenn er mag. Davon lebt schließlich so ein Blog. Kommen wir deshalb nun zu den Plugins, die das Kommentieren erleichtern.
· TinyMCEComments macht aus dem normalen Eingabefeld einen WYSIWYG-Editor. Du siehst also gleich, wie Dein Kommentar später aussieht. Und wie von Deiner Textverarbeitung gewohnt, kannst Du den Text auch formatieren. Ich biete folgende Formate: fett, kursiv, unterstrichen, ungeordnete Liste, geordnete Liste und Links. Es gibt noch weit mehr, aber ich denke, das genügt. Das Einfügen von Bildern oder Videos im Kommentarfeld bleibt so den Besuchern vorbehalten, die wirklich wissen, was sie tun.
· WP Ajax Edit Comments erlaubt dem Verfasser eines Kommentars, seinen Beitrag innerhalb eines variabel einstellbaren Zeitfensters nachträglich zu ändern oder zu korrigieren. Bei mir ist das noch innerhalb einer Stunde nach der Veröffentlichung möglich. Diese Funktion finde ich sehr nützlich und wünsche es mir in allen Blogs, in denen ich selbst kommentiere.
· Tango/GNOME Smilies wandelt sogenannte Emoticons in nette Smilies um, die mir persönlich besser gefallen als die von WordPress vorgegebenen. Doch das ist Geschmackssache. Jedenfalls freue ich mich über jedes Lächeln meiner Besucher.
· Mit dem Plugin Subscribe to Double-Opt-In Comments lassen sich Kommentare zu einzelnen Artikeln abonnieren. Wenn ein neuer Kommentar geschrieben wird, erhält der Abonnent eine E-Mail-Benachrichtigung. Und da wir in Deutschland dafür die Genehmigung des Empfängers brauchen, habe ich mich für die Double-Opt-In-Methode entschieden.
· Mit Dofollow entferne ich das nofollow-Attribut aus den Links in den Kommentaren und vererbe somit meinen eigenen PageRank ein Stück weit an verlinkte Kommentatoren und Trackbacker. Man muss auch gönnen können. Siehe dazu auch www.no-nofollow.net.
· Das Top Commentators Widget habe ich neu in die Seitenleiste aufgenommen. Es zeigt den Namen und die Anzahl der Kommentare der fleißigsten Leser. Vielleicht kann ich damit ja mehr Benutzer dazu verführen, einen Kommentar zu schreiben.
· Die kleine Schaltfläche AddThis, die bei mir mit „Weitersagen“ bezeichnet ist, erlaubt es den Benutzern, meine Beiträge bei über 200 beliebten Dienstleistern leicht zu bookmarken, also ein Lesezeichen zu setzen, ihn mit Freunden über E-Mail zu teilen oder auszudrucken.
Dies zur Darstellung und zur Benutzerfreundlichkeit. Bei den restlichen Plugins handelt es sich lediglich um interne Hilfen und nützliche Werkzeuge. Im Einzelnen verwende ich hier:
· German Permalinks wandelt Umlaute in den URLs in ae, oe, und ue um, damit sie gut lesbar bleiben. Jürgen gefällt mir am besten, aber juergen ist auch allemal besser als jrgen J Bei WordPress konnte ich den kleinen Code nicht mehr finden. Bei Interesse kannst Du Dir die ZIP-Datei aber bei Perun herunterladen.
· Mit Display widgets habe ich meine Seitenleiste insofern angepasst, dass ihre Zusammenstellung abhängig von der aufgerufenen Seite (Startseite, einzelner Artikel, einzelne Seite) unterschiedlich angezeigt wird. Auf der Startseite sind ja die zehn aktuellsten Beiträge aufgeführt, dort habe ich deshalb den Punkt „Neue Artikel“ weggelassen.
· WordPress.com Stats, bietet mir sehr übersichtliche Statistiken, die direkt in den Admin-Bereich von WordPress eingegliedert sind. Doch wie gesagt, richte ich mich kaum nach diesen Zahlen, da die auch von Tool zu Tool variieren.
· Mit Twitter Tools kannst Du Dein Blog und Twitter sehr gut verbinden, URLs kürzen und vieles mehr. Ich veröffentliche damit lediglich die wöchentliche Zusammenfassung meiner Beiträge bei Twitter. „Zwitschern“ selbst tue ich über ping.fm, von wo aus meine „Weisheiten“ auch gleich auf andere Dienste übertragen werden.
· Das sehr leistungsstarke Plugin WP-Spam Free und das in jeder WordPress-Installation enthaltene Akismet, für das man nur den API-Key freischalten muss, schützen mein Blog sehr zuverlässig vor Kommentar- und Trackback-Spam. Auf weitere Maßnahmen wie Captchas o. Ä. kann ich dadurch verzichten, was wiederum das Kommentieren angenehmer macht.
· WordPress Database Backup: Ab und zu eine komplette Sicherung seiner WordPress-Datenbank zu machen, ist eine gute Idee. Ich mache das regelmäßig zum Monatsende und vor allem immer, bevor ich ein WP-Update aufspiele.
· Gut, ein wenig Werbung darf auch sein. Mir greift dabei Max Banner Ads unter die Arme. Hier habe ich vorsichtshalber keinen Link gesetzt, weil mein Antivirenprogramm einen Trojaner meldet, wenn ich die Seite aufrufe. Komisch, denn im Allgemeinen habe ich mit maxblogpress nur beste Erfahrungen gemacht. Wie dem auch sei: Das Tool tauscht bei jedem Wechsel oder jeder Aktualisierung der Seite das kleine Bildchen in der Seitenleiste aus, das Du gerne anklicken darfst
Soweit der aktuelle Stand. Doch das Internet lebt, und tagtäglich tut sich etwas Neues. Deshalb bin ich für Vorschläge immer offen: Fehlt etwas Wichtiges? Gibt es für die eine oder andere Funktion eine bessere Lösung? Dann verrate es mir bitte.
.
.
.
14.) Kann ich mit einem Backlink von dir, dank unserem Interview rechnen und falls nicht, warum?
Leben und leben lassen, ist meine Devise. Ich habe Dir hier vieles verraten, was auch für die Leser meines Blogs neu und interessant sein dürfte. Deshalb werde ich gleich nach der Veröffentlichung des Interviews einen kurzen Beitrag darüber schreiben und dabei blogger-antworten.com lobend erwähnen.
.
.
.
15.) Wie gefällt dir http://blogger-antworten.com denn eigentlich so? Was könnte ich verbessern?
Die Idee ist einfach genial und hat sich ja auch bewährt. Am besten gefällt mir, dass Du von Deinem ursprünglichen Vorhaben, nur die Großen der Szene zu interviewen inzwischen abgerückt bist und auch Neulingen eine echte Chance bietest, ein wenig bekannter zu werden. Verbesserungen? Das weißt Du selbst am besten, und Du suchst ja auch schon nach einem neuen Theme, das sicher auch zusätzliche Funktionen enthält. Eines vielleicht: Die Bilder auf der „Über mich“- und „Interview-gefällig?“-Seite würde ich austauschen oder fürs Erste ganz weglassen. Andererseits hat sich der Spruch mit dem „Verbrecherfoto“ ja auch schon als guten Anknüpfungspunkt erwiesen. Mach also einfach weiter so, das passt dann schon.
.
.
.
16.) Danke für das Interview.
Ich habe zu danken, lieber Robert. Das dürfte eines der längsten Interviews sein, die Du bisher veröffentlicht hast. Ich freue mich, dass Du mir den Raum dafür zur Verfügung gestellt und mich durch Deine Fragen aus der Reserve gelockt hast. Wenn es ums Schreiben geht, kann ich mich einfach nicht an die Regel „Weniger ist mehr“ halten. Dir und Deinen Leserinnen und Lesern herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit und auf Wiederlesen auf www.leben-lernen-lieben.de.
Alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog,
Jürgen
lebe gut – lerne viel – liebe alles
.
.
Dieses Interview ist bestimmt auch für Esoterik, Reiki, Kinesiologie, Yoga Liebhaber interessant.


Oktober 31st, 2011 on 16:27
Danke dafür das ich es lesen durfte, Teile würde gerne auf meine Webseite davon verwenden http://www.newreiki.hu Selbstverständlich mit Quellenangabe. Danke Viele Grüße aus Ungarn
Juni 21st, 2010 on 23:24
Ich find ihn auch sehr gut und gelungen. Vor allem das Interview hat es in sich.
Juni 21st, 2010 on 16:03
hallo leute ich finde denn oben beschrieben blog sehr sehr gut und gelungen wie auch denn hier.
wenn ein paar bloger hier ihre feeds online verwalten wollen sind sie herzlichst eingelden ihren feed auf http://www.rssbase.org zu posten
mfg jonny
April 9th, 2010 on 08:50
Liebe Doris,
da bleibt mir nur noch ein Wort zu sagen: DANKE!
Alles Liebe,
Jürgen
April 8th, 2010 on 23:45
Finde das Interview auch sehr toll. Ich bedanke mich ebenso Jürgen.
April 8th, 2010 on 21:08
Hallo du Quelle im Verborgenen,
Hut ab ! Ich bin sprachlos, so ganz stille hast du hier ein ellen-langes Post mit unglaublichen vielen Infos eingestellt. Ich habe es jetzt gelesen, werde es jedoch sicher noch einmal lesen, denn so viel Input, dass ist mir jetzt – nach meinem heutigen Tag – recht viel und es wäre sehr schade, wenn ich da etwas überlesen würde.
Du hast einen ganz wundervollen Blog und m.E. den richtigen Draht, die richtigen und wichtige Themen und bringst diese “Auf den Punkt”, mit deinen Artikeln und deinen YouTube-Videos.
Auch, wenn ich noch nicht so lange in der – noch so oft verpönten – Blogger-Szene agiere, ich mag DEINEN Blog sehr, denn er gehört für mich zu den wirklich “wertvollen” Blogs, wobei du ja schon ein “Alter Hase” bist, ich bin ja erst ein Kücken – doch traue ich mich sogar schon an zwei Blogs ran. Ich nehme das – genau wie DU – locker, gelassen und voller Zuversicht und fülle meine Blogs – auch wieder wie DU – mit Liebe und m.E. wertvollen Informationen -, da ich gerne teile.
Jetzt möchte ich noch einmal meinen Hut ziehen. Ich war einmal etliche Jahre in einer Funktion tätig, da hatte ich auch mit Bewerbungen und Einstellungen zu tuen.
Noch nie zuvor habe ich so eine ausführliche und überzeugende Bewerbung gelesen. Also damals hätte ich Dich sofort zum Gespräch eingeladen und wahrscheinlich keine weiteren Bewerber dazu eingeladen.
Ich bin mir vollkommen sicher, dass du auf dem richtigen Weg bist und, dass du Erfolg haben wirst – mit deinem Buch, mit deinem Blog, mit deinen Fotos und mit deinen tollen Videos.
Denn alles was du so freizügig gibst, das wird irgendwann – tausendfach – zu dir zurückkehren, auf welche Art und Weise auch immer. Und wer weiß, dann wird aus einigen Cent auch irgendwann ein Punkt erreicht, mit dem du dann tatsächlich deinen Lebensunterhalt finanzieren kannst.
Ach, übrigens, DU bist nicht ALLEINE, auch ich kann mich nicht an die Regel “Weniger ist mehr” halten, doch das ist m.E. “kein” Verbrechen und schon gar KEINE Schwäche.
So wünsche ich dir weiterhin – in jeder Hinsicht – alles erdenklich Liebe & Gute
- und danke dir nochmals für all’ die interessanten Infos -
Von Herzen
Doris
April 8th, 2010 on 14:27
Lieber Robert,
ich habe gerade den versprochenen Beitrag in meinem Blog veröffentlicht und gleichzeitig getwittert, gefacebookt usw. Ich wünsche Dir und Deinem Projekt die Millionen Besucher, die ihr verdient
Nochmal herzlichen Dank, dass Du mir den Raum und die Gelegenheit gegeben hast, mich hier “auszutoben”.
Alles Gute,
Jürgen
April 8th, 2010 on 12:51
Lieber Robert,
das ist wirklich sehr schön geworden. Danke nochmal.
Noch zwei Ergänzungen:
- Der Link zu ping.fm funktioniert nicht. Hier der korrekte Link: http://ping.fm
- Das Trojaner-Problem wurde von MaxBlogPress inzwischen gelöst, die Seite kann wieder gefahrlos besucht werden: http://www.maxblogpress.com/plugins/mba
Und nun viel Erfolg mit den nächsten Interviews, die ich mit Spannung verfolgen werde.
Alles Liebe,
Jürgen
April 6th, 2010 on 11:22
Also, dass sich jemand sooooooooviel Mühe machen würde, meine Fragen zu beantworten. Das hätte ich mir nicht gedacht. Danke.