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Interview mit http://bnlog.de

Ich mußte einige Tage warten, bis ich dieses vollendete Interview in meinen Armen halten durfte, doch nun bin ich höchst zufrieden, denn ich habe erfahren, dass das Interview mit dem bnlog gut geworden ist. Ich hoffe, dass es auch bei euch Anklang finden wird. Das folgende Interview ist sehr informativ gehalten. Also, viel Spass beim lesen. ;-)


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1.) Hallo Mark, Inhaber von http://www.bnlog.de. Erzähle mir doch bitte ein wenig über deine Person.
Was macht dich als Mensch aus?

Hm, ich mach das ja nicht alleine. Drum hol ich mal aus: Wir sind ein paar Leute, die in Bonn wohnen, die Stadt und den Rhythmus hier sehr mögen – und alle haben „irgendwas mit Internet“ zu tun. So kamen wir
dann auch zu der Idee, gemeinsam ein Stadtblog aufzusetzen. Als Inhaber seh’ ich mich da nicht. Ich bin eher derjenige, der die Updates einspielt…
Zu mir selbst: Ich bin 36 und lebe seit vierzehn Jahren in der (deutschen) Hauptstadt der Herzen. Neben der Tatsache, dass ich viel im Internet unterwegs bin – auch beruflich – ist vor allem Musik ein großes
Thema. Da haben wir in Bonn zum Glück Köln und das Ruhrgebiet vor der Haustür. Bonn selbst hat zwar kein übles Kulturleben, aber vernünftige Konzerte jemseits von Beethoven sind hier Mangelware. Außerdem
sind Krimis schon ein kleiner Tick von mir. An der Stelle übrigens ein herzliches Dankeschön an euch Ösis für Wolf Hass, Kurt Lanthaler und Heinrich Steinfest. Ihr habt schon eine ganz besondere Art
von Schreiberlingen oder – mit Josef Hader – überhaupt eine besondere Art von Humor!
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2.) Wie lange gibt es den bnlog schon, wie ist er entstanden und worum dreht es sich?
Wir sind seit 2006 online. Entstanden ist das Blog aus der Tatsache, dass Christian und ich beide in Bonn leben, wir beide schon gebloggt haben und uns fragten: Gibt es eigentlich genug Themen, um etwas persönlicher
über die Stadt zu schreiben als es die Lokalnachrichten tun? Danach haben wir noch andere angesprochen und gefragt, ob sie mitmachen wollten. Dabei dreht es sich thematisch natürlich meistens um lokale Themen: Von Veranstaltungen, die jeweils persönlich ausgesucht sind über Gastrotipps bis hin zu lokalpolitischen Themen ist alles dabei.
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3.) Bonn, eine tolle Stadt. Also ich war noch nie dort, aber ich habe schon tolle Bilder davon gesehen und Geschichten gehört. hehe
Erzähle uns doch bitte ein wenig über Bonn. Was hat Bonn, was andere Städte nicht haben?
Was Bonn gegenüber Berlin vorzeigen kann sind z.B. Arbeitsplätze und eine relative Unaufgeregtheit was irgendwelche Hypes angeht. Auch wenn großes internationales Konferenztamtam (Bonn ist UNStadt)
veranstaltet wird, sind die Bonnerinnen und Bonner meist entspannt. Was ich selbst am meisten schätze, sind zum einen die gut erhaltenen Bauwerke: Das Alte Rathaus, die Universität im Herzen der Stadt, das Poppelsdorfer Schloss mit wundervoller Allee, die Uni und Schloss verbindet. Auch in der Südstadt oder in der Altstadt gibt es sehr schöne Altbauten. Zum anderen liegt Bonn am Rhein und in direkter Nachbarschaft zum Siebengebirge. Da packt man im Sommer einen Grill oder eine Picknickdecke aufs
Rad und ist in fünf Minuten im Grünen oder am Wasser. Riviera am Rhein eben.
Das ist das schönste. Ich in Steyr habe auch zur rechten die Berge und zur linken die Steyr (naja kommt drauf an wie ich steh hehe) und nur ein paar Minuten in die Stadt. :-)
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4.) Viele tolle Bilder gibt`s in deinem Blog. Alle selbst geknirpst?
Ganz selten borgen wir mal ein Bild, das unter Creative Commons veröffentlicht wurde. Die meisten Bilder stammen aber von uns.
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5.) Sehr viel wird ja bei den Artikeln im Schnitt nicht kommentiert und dies obwohl der Blog so toll ist. Woran liegt das nur?
Da müssten wir die Leser fragen. Aber die antworten halt nicht. ;-) Interessant ist auch, dass die meistgelesenen
Postings ganz andere sind, als die meistkommentierten…
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6.) Wie stehts eigentlich um die täglichen unique visits und den Traffic von  http://www.bnlog.de und welcher Webspace wird genutzt?
Laut Semmelstatz 200 unique visits/Tag und 800 Seitenaufrufe/Tag. Wir nutzen Webspace von Goneo.
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7.) Sagen wir, ich habe mal nen Tag Zeit und besuche dich in Bonn. Würdest du mir dann die Stadt zeigen? hehe
Wenn du mit ne Widmung von Josef Hader besorgst, zeig ich dir die Stadt ;-) Danach wirst du weinen und dir eine Wohnung in Bonn suchen wollen.

Ne, würde nie nach Deutschland ziehen wollen. :-)
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8.) In Bonn spricht man Bönnsch. Das ist also euer Dialekt? Schreibe doch bitte ein paar Sätze auf
Bönnsch. Das ist sicher lustig. Vor allem für mich als Österreicher. :-)

Bönnsch es die Sprooch die rond öm Bonn jesprooche wierd. Et es_e_ne Dialäck vom Ripuarisch, dat zo
dä meddelfränkische Sprooche jehüürt. Em Jejensatz zöm Kölsch, klingk et jätt wejscher un veliert am
Engk miestens et “r”. Bönnsch wierd am Rhing unjefähr bis Andenaach jesprooche un jeht bei Kowelenz
en_et mooselfränkische öwe.
Och wenn_et zemmlësh ähnlësh klingk, hätt et Bönnsche deilwies weeshtje Ungersheede zöm Kölsche
Dialekk. De iezte Person Sinjular ëm Präsens dät net wie d’r Infintiv klenge, sundern kritt noh en kootet
“e” hinge dron. M’r säht: saare – ’sh_saarEN – do sähS – hä, se, et sähT – un so wigge. Dat kölsche
Wood “dun” (maache) hieß ëm Bönnsche “don”…
Aber ich bin selbst ein Immi und sprech kein Bönnsch. Und eigentlich muss man es auch hören, weil der
rheinische Singsang so bezaubernd ist und man daran auch die hochdeutschsprechenden Rheinländer
erkennt. Schöne Hörproben gibt es beim Landschaftsverband Rheinland:
http://www.rheinische-landeskunde.lvr.de/kompetenz/Sprache/rheinisches_tonarchiv/
HAHAHA, nicht bös gemeint. Na geil und ich dachte wir Österreicher haben nen argen Dialekt. :-)
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9.) Auf Facebook kann man Fan von deinem Blog werden, habe ich gerade gesehen? Tolle Idee.
Wie funktioniert das bei Facebook? Ich hätte das nämlich für http://blogger-antworten.comauch
gerne, aber irgendwie fehlte mir bisher immer die Muse dazu, mich umzugucken, wie ich so etwas anlege. Will ja auch einmal 33 Fans, oder 33.000. :-)
Mitlerweile ist das ja der Like-Button. Um das für dein Blog umzusetzen, solltest du zunächst eine Facebook-Page erstellen
Best Practice – Workflow Fan Page erstellen –
http://facebookmarketing.de/tutorials/best-practice-workflow-fan-page-erstellen
, dann (mindestens) deinen RSS-Feed dort integrieren, z. B. über RSS-Graffiti, und umgekehrt eine Like Box oder ein Like-Button als Widget in dein Blog packen: Facebook Social Plugins: Like Button, Recommendations, Activity Feed, Like Box usw. – Die neuen und alten Plugins im Überblick –
http://facebookmarketing.de/connect/facebook-social-plugins-like-button-recommendations-activity-feed-like-box-usw-die-neuen-und-alten-plugins-im-uberblick
Die Bonner Bloggerin Annette Schwindt hat hier übrigens eine sehr gute Einführung in Facebook geschrieben.
Der Leitfaden ist als kostenloses E-Book zu haben und erscheint diesen Monat auch als Print-Buch:
http://www.schwindt-pr.com/facebook_ebook.html
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10.) Linkgeiz wird in der Blogosphäre zur Zeit sehr groß geschrieben. Wie stehst du dazu? Kann ich von einem Backlink von dir rechnen, wegen unseres Interviews und falls nicht, wieso? :-)
Ach, wir sind da eigentlich nicht geizig, nur Anfragen nach Werbelinks, gerne im redaktionellen Kontext, landen direkt im Papierkorb. Was wir mögen, wird verlinkt oder gelobt. Nur eben ohne Auftrag und ohne die Hand aufzuhalten.
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11.) Kanntest du http://blogger-antworten.com eigentlich schon?
Was könnte ich verbessern?
Ich kannte blogger-antworten.com bisher noch nicht. Seit deiner Anfrage schaue ich aber immer gerne mal vorbei. Mir gefällt, dass du querbeet interviewst und dich nicht auf Vertreter der Blogcharts beschränkst.
Das macht neugierig auf die entsprechenden Blogs. Außerdem finde ich gelungen, dass du von den eher selbstreferentiellen Fragen – Blogger fragen Blogger übers Bloggen – wechselst zu den Themen, die die jeweiligen Leute beschäftigen. Wenn Heiko von blindpr.wordpress.com z.B. erklärt, dass
das Leben eines blinden Menschen genauso bunt und vielseitig sein kann wie das sehender Menschen, und was konkret das Problem von Shared-Space-Flächen ist, bringt das hoffentlich ein Stück weit Unverkrampftheit
in den Umgang. Und sensibilisiert für das Leben von Menschen mit einer Sehbehinderung.
Insofern fällt mir nicht wirklich ein, was du verbessern könntest. Vielleicht eine Facebook-Page erstellen?
Danke für das tolle Kompliment. :-)
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12.) Danke für das Interview. :-)

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Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 7

  1. Robert Stögmann says:

    Das kommt dann eh auch alles beim neuen Template. Hoffe, ich pack es nächstes Wochenende. Geplant wäre ja dieses gewesen, aber ich bin sehr stark verkühlt.

  2. Robert Stögmann says:

    Jop :)

  3. Sehr interessanter Blog, und nach Bonn kann ich hinspucken.

    Ganz besonders interessant fand ich auch den Hinweis auf das “kostenlose” E-Book zu “Facebook”, denn da blicke ich auch noch nicht so richtig durch – bin auch erst seit einigen Wochen dabei, doch das wird sich jetzt ändern.

    VIELEN HERZLICHEN DANK !

    Liebe Grüße
    Doris

  4. Pingback

  5. Mark says:

    Nachtrag: Was du natürlich vielleicht noch verbessern könntest, wären die Zeilenumbrüche, die verrutscht sind ;-)

  6. Robert Stögmann says:

    Hehe, ich hab da nicht viel verstanden. War aber lustig. :-)

  7. Michelle says:

    Na endlich mal ein Dialekt den ich ohne Probleme verstehen kann ;)

  8. Robert Stögmann says:

    Jojo, mein Template und die Schriftfarben. Wird deshalb auch Zeit, für ein besseres Template. :-)

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