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Wie schreibt man einen Artikel?

Aller Anfang ist schwer. Der Blog-Start stellt sich mitunter als der komplexeste heraus, wenn es sich um folgende Frage dreht: “Wie schreibt man einen Artikel?”
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In besucherstarken Foren einen Artikel zu publizieren ist spielend einfach. Binnen Stunden erhält man, in der Regel, Feedback.
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Blogger hingegen haben es hierbei bei weitem schwieriger. :-)
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Nach meiner 10 jährigen Erfahrung als Blogger, kann ich folgendes berichten.
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Wie schreibt man einen Artikel?
Man sollte sich zuerst überlegen, welche Art von Artikel man denn der breiten Masse zur Verfügung stellen möchte. Logischwerweise sollte man immer darauf Bedacht sein, dass im WWW jeder Zugang zu deinem Content hat, sofern du diesen der Öffentlichkeit präsentierst.
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Der Aufbau
Einleitung, Hauptteil und Schluss. Das kennen wir ja von der guten alten Schulzeit. Auch heute ist das gleich geblieben. So erzählt man eben Geschichten und so verfasst man Artikel.
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Einleitung
Der Sinn der Einleitung liegt auf der Hand. Die User möchten erfahren, was es mit dem Artikel überhaupt auf sich hat. Vergiss nicht, es gibt Webseiten en masse, zu jeglichem Thema. Du solltest den Besucher somit fesseln, von Anfang bishin zum Ende.
Via WordPress gibt`s ja die Weiterlesen Möglichkeit, welche ich logischerweise auch hier auf Blogger-antworten nutze. Vom ersten Buchstaben, bishin zum weiterlesen, bewirbst du dich somit, dass dein Leser nicht abspringt, sondern mit an Board bleibt. Überlege also mit Bedacht, welche Zeilen deine ersten sind.
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Hauptteil
Nun solltest du die Leser erst so richtig flashen. Präsentiere unique content, der die Leute von den Socken haut. Unterteile deinen gesamten Artikel in Unter-Artikeln, so wie ich hier mit Einleitung, Hauptteil, Schluss beispielsweise. Ne lange Textwurst liest keiner gerne. Da verduften die Leute auf der Stelle. In Windeseile machen sie ne Flocke Locke. ;-)
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Der Schluss
Jede Geschichte sollte ein Ende haben. So auch ein Blog-Artikel. Bleib dem Leser in Erinnerung. Verabschiede dich somit mit diversen Fremdwort-Spielchen, so sorgst du dafür, dass die intellektuellen wiederkommen. Publiziere Reime und Ferse, so sorgst du dafür, dass die kreativen wiederkommen. Verfasse die eine oder andere “coole” Zeile, denn somit sorgst du dafür, dass die “coolen” Leute wieder kommen. ;-)
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Der Content an sich
Peer Wandiger von SIN/Blogprojekt ist ein immens charakterstarker Mensch. Das ist selten unter den Top-Bloggern im deutschsprachigem Raum. Er baut nur selten Smileys ein oder scherzt herum. Woran liegt das? Er wirkt so wie er ist, nämlich höchst professionell. SIN ist ein Magazin für Selbstständige. Alle möglichen selbstständigen Menschen im deutschsprachigem Raum rufen seine Webseite immer wieder auf um sich zu informieren. Bei Blogprojekt läuft dies ebenso ab. Bei Blogprojekt macht er hin und wieder mal nen Smiley. ;-)
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Dennoch, man sollte in der Regel versuchen, symphatisch zu wirken. Hin und wieder einen unique Witz einzubauen schadet auch nicht. Fremdwörter, Redewendungen oder Sprüche aus Filmen wie “ich fische im trüben Junge”, können ebenso behilflich sein. Jaja, der gute alte Will Smith. ;-)
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Schreib kann so gut wie jeder, brillieren nur die allerwenigsten. Nur wenn du mit deinem Geschreibsel herausstichst, gewinnst du Leser. Alles andere ist in der Regel Humbug, außer du betrachtest dich als Guru in einem Bereich. Wichtig hierbei ist, dass dich andere Menschen auch als solches wahrnehmen, denn sonst bist du nur einer unter vielen DSDS-Leider nein Kandidaten. ;-)
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Wie schreibt man einen Artikel, bezogen auf SEO
Klar spielt SEO eine Rolle. Viele Blogger denken bei den 3 Buchstaben an Betrug, unfaires Spiel und dergleichen und bei solchen Bloggern handelt es sich teilweise nicht einmal um Anfänger, sondern auch oft um solche, welche in den deutschen Blogcharts gelistet sind. Woran das liegt? Wird wohl viele Gründe haben. :-)
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Ich für meinen Teil optimiere auf SEO, siehe diesen Artikel.
Die Keyworddichte, ist zwar relativ gering, keineswegs mehr 3-4%, wie es einst mal hieß, da Google ja anscheinend verkündete, dass sie Spam-Blogs abstrafen und ich natürlich keineswegs abgestraft werden möchte…
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Großteils geht`s mir jedoch um die Leser. SEO gut und schön, aber es sollte den Lesefluss nicht beeinträchtigen. Wenn die dauernt das Suchwort lesen, worauf du optimierst, kommen die bestimmt nicht mehr, denn sowas liest sich einfach nicht toll.
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Summa Summarum
Der Artikel hier ist nun keineswegs professionell. Hätte die bisher 700 Wörter besser unterteilen können, teilweise auch mit Bildern und größeren Überschriften, evtl. auch mit Statistiken als non plus ultra. Da ich jedoch nur hobbymäßig blogge und heute ein schöner Tag ist, ziehe ich es lieber vor, mal nicht ewig lange vor`m PC zu hocken, sondern rauszugehen und zu Sondeln. Also alles gute euch und bis bald. :-)
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Eine Idee vom Interview Blog, Blogger-antworten.com
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Fotolia Bild von © Steve Young – Portfolio

Author Box Left

Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Kommentare 2

  1. Definitiv!
    Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich mir immer mehr Mühe geben, bezogen auf`s publizieren der Artikel.
    Meine Devise lautet: “Qualität anstelle von Quantität.”

    Natürlich ist das ganze ein Lernprozess.
    Man bildet sich immer weiter.
    Desto mehr man schreibt und liest, desto versierter wird man. :-)

  2. Alex L says:

    Hi Robert,
    einen sehr interessanten Artikel hast du hier verfasst und ich habe mit viel Interesse gelesen. Ich weiss ja inzwischen auch, dass es nicht einfach ist auf Dauer gute und sehr gute Artikel zu produzieren. Aber man gewöhnt sich mit den Bloggerjahren an das Schreiben und so gehen die Artikel leichter von der Hand. Man wird eben versierter in der Sache, an welche man eh mit Spass herangehen sollte. Wenn es doch nicht der Fall ist, wird es nichts aus jahrelangem Blogging und das Blog wird früher oder später aufgegeben. Solche Blogs gibt es zugenüge und sehr schade, dass diese Blog aufgeben und es weiterhin tun. Ich habe das Gefühl, dass in den letzten drei Jahren immer wieder neue Blogs aus dem Boden gestampft wurden, also macht das Blogging den Leuten nach wie vor Spass, was auch das Wichtigste ist – bei der ganzen Geschichte.

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