Content Top

Du bist Blogger? Motiviert und dennoch frustriert? Teil 2

Ich erzähle euch in diesem Artikel eine kleine aber feine Story, von einem guten Freund von mir, welcher in Reading wohnt. Reading liegt ca. 50 km im Westen von London. Ein kleiner Ort sozusagen, mit einem echt genialen Park. Fußball-Fans kennen Reading wohl. Waren oder sind in der Premiere League? Aber wen juckts. :-)
.
.
Mein Freund Tom arbeitet nun schon seit gut 10 Jahren im Web, als Blogger, im Bereich Online Marketing und als SEO. Er hat es tatsächlich geschafft, wovon viele nur träumen. :-)
.
.
.
.
Informatives zu Tom an sich
Tom ist 35 Jahre alt, spielte Fußball, teilweise sogar semi-professionell, zweithöchste Liga in England. Zu Beginn seiner ach so glorreichen Zeit, ein Bänderriss. Alles war dahin. Da stand er nun.
.
Da Tom in seiner Zeit damals beim Verein jedoch immer wieder im Internet schmökerte, welche Online-Magazine es denn zum Thema gab, dachte er sich, dass er das doch auch könnte.
.
Also erstellte er kurzerhand seinen ersten Blog. War ein öder Blogspot Blog, schlichtes Design, dennoch erweckte es in Tom die Lust zu mehr.
Also eignete er sich die Fähigkeiten an, welche man als Blogger benötigt.
o SEO
o Online Marketing
o WordPress samt deren Plugins
o Usuability usw.
.
Tom lernte schnell. Er war ehrgeizig.
.
.
Tom hat`s geschafft, aber wie?
Eine Charaktereigenschaft trug er in sich, welche wohl nicht als positiv zu betrachten ist. Er liebte es im Rampenlicht zu stehen. Er war der coole, der mit den tollen Frauen, den schnellen Autos. Mehr Schein als Sein auf jeden Fall, aber er kam damit an.
Nach seinem körperlicheb Befindlichkeit jedoch, war das alles vorbei.
Ein großer Teil seiner ach so tollen Freunde wandten sich von ihm ab, seine Fußball-Karriere war vorüber und da saß er nun, er und sein Laptop.
.
Er war jedoch noch immer er selbst. Sah die Welt zwar nun realistischer doch seine Charakteristika blieb die selbe. Ein Vorteil im WWW, sozusagen ein Ass im Ärmel, wovon er noch nichts wusste.
.
.
Tom hat Freistoß
Nach 2 Jahren vollbrachte es Tom im Web schon zu großem Erfolg. Das liest sich nun eventuell wie Voodoo-WWW…
.
Mit seinem Fußball-Blog hatte er 17.000 Follower in seiner Facebook Fanpage Seite und via Twitter waren es rund 15.000.
.
Erfolge konnte Tom ebenso binnen kurzer Hand vorweisen. In London gab es eine Art BlogContest, eines großen englischen Fernsehsenders, welcher dazu aufrufte, dass alle Blogbetreiber, bei Interesse, binnen Tagen einen Artikel zu diversen Themen verfassen sollten. Die Top 10 wird dann im TV gekürt. Das steigert natürlich die Populärität des Blogs ungemein. Außerdem waren Blogs damals Grauzonen in England.
.
Tom verfasste solch einen Artikel und kam in diese Top 10.
Sein Fußball-Blog wurde in den Medien vorgestellt, er hatte es geschafft.
Warum packte er das?
Ganz einfach, er hatte 17.000 FB-Fans und 15.000 Follower bei Twitter.
Soviele Fans und Follower hatte sonst kein anderer in England.
.
Die vom TV, den großen Tageszeitungen etc. fragten auch nicht, warum er denn so toll Content verfassen konnte. Es kamen immer wieder die selben Fragen.
.
Wie schafft man es 15.000 Follower bei Twitter zu erreichen?
Wie schafft man es 17.000 FB-Fans sein Eigen nennen zu können?
.
.
Tom schmunzelte und lügte allen eiskalt in`s Gesicht.
Er meinte einfach nur, dass er mit seinem Blog einfach die Masse erreicht hat und sein Blog eben deshalb polerasiert.
.
.
Tom und der Erfolg – Die Realität sah anders aus
Tom führte einfach nur einen Fußball Blog unter zig anderen. Sein Content war nicht einzigartig. Nichts von seinem Blog war das. Einfach Mainstream, mit immens vielen Followern und Fans und das brachte ihm den Erfolg.
.
.
Wie stellte es Tom an, soviele Follower und Fans zu erhalten
Im Prinzip total simpel.
Mit seinem realen Facebook Account hatte er 2.000 Freunde und mit diesem agierte er sehr aggressiv. Wenn er eine Fanpage sah, trat er dieser bei.
Natürlich mit der Bitte, auch seiner beizutreten. Das taten die auchzu 80%.
Pro Woche trat er zig solcher Fanpage Seiten bei und diese taten das selbe in seiner FB-Fanpage Seite.
Nach 2 Jahren waren das dann eben soviele.
.
Selbes Prinzip bei Twitter.
Er folge 20.000 Usern, ihm folgten 15.000.
Aber irgendwie übersehen das die Leute, wenn man selbst 20.000 folgt, denn dann müßte man genauer hinsehen und am Blog steht davon ja nichts. Da sieht man nur die 15.000 Twitter Follower.
.
.
Der Clou
Tom gab sich sehr viel Mühe, nicht irgendwelche XY Personen bei Twitter zu folgen, welche dann auch ihm folgen sollten, selbes bei FB, sondern Personen, welche ebenso Bloggen. Nicht nur Blogger, auch Autoren, Presse usw.
.
Tom hat beispielsweise heutzutage schon 5.000 Freunde mit seinem Haupt-Facebook Account. Ein großteil der Leute, welche bei den großen englischen Tageszeitungen oder im TV arbeiten, sind seine Freunde.
.
Wenn Tom etwas verfasst, sehen die das.
.
Schon damals buchten die größten namhaften Unternehmen Werbung auf Tom`s Blog und das zahlte sich für ihn aus, nicht zu knapp, wie ich meine.
Obendrein hatte er schon damals immens viele Besucher. Firmen dachten, wenn der soviele Follower etc. hat, müßen wir dort Werben. :-)
.
.
Fazit
Natürlich ist das alles sehr zeitaufwändig und nicht jedermanns Sache.
Fakt ist, Tom polaresiert. Er verdient pro Monat ca. 40.000 Euro mit seinem Hauptblog, ca. 70.000 Euro mit all seinen Tätigkeiten im WWW, im Schnitt pro Monat. Seinen Fußball Blog verkaufte er, dennoch wird er in England als “the blogging Star” gehandhabt. Wenn er auf die Straße geht, erkennen ihn die Leute.
Ok, ob das was gutes ist, sei dahin gestellt. Da sind wir wohl alle unterschiedlicher Natur.
.
Fazit² 
Tom ist kein geborener Blogger. Sein Content war Standart, nichts außergewöhnliches, schlicht und einfach. Unique Artikel kannte er nicht.
Dennoch…
Er hat es gepackt.
Auch eine Art der Intelligenz, des Eifers.
Einfach Vollgas zu geben, lautete seine Devise und dies lautet sie auch heute noch. :-)
.
.
Mein Tipp an alle Blogger und Konsorten
Jeden Tag 10 Facebookianer einladen um seinen Erfolg, langfristig betrachtet zu steigern. Ebenso selbes System bei Twitter. Google + finde ich sinnlos. Wer bei Google + ist, nutzt auch FB meiner Ansicht nach. Halte nicht viel von Google +.
Wenn du also täglich 10 neue Blogger einlädst, hast nach einem Jahr ca. 3.000 neue FB-Freunde. Blogger nehmen Freundschaftsfragen in der Regel an. Ihr Blog lebt ja davon, von den Lesern.
.
So machst du einerseits etwas für die Blogosphäre, andererseits stellst du sicher, dass die Leute deine Tweets und Shares lesen, welche diese auch eventuell in ihren Profilen, Blogs publizieren könnten und das macht Sinn. :-)
.
.
Mein Blog-Tipp: Bender`s Notizblog

Author Box Left

Über den Autor

Blogger, Webdesigner, SEO und dem Bereich Online Marketing an sich sehr angetan. Wir leben in einer Zeit, in welcher wir Zeugen werden, welche immensen Ausmaße das Internet annimmt und der Hype ist noch lange nicht vorbei. :-)

Schreibe einen Kommentar!

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Diese Tags sind erlaubt.

Content Bottom || Content Bottom Full Width